Bin kürzlich auf ein unterhaltendes Flash-Spiel aufmerksam geworden, es heißt Crush the Castle. Der Titel verrät auch schon, worum es geht. Burgen belagern. Mit einem Trebuchet feuern Sie Geschoße auf Burgen ab. Das Ziel: mit möglichst wenigen Schüssen möglichst großen Schaden anrichten. Nett, dass man im Laufe des Spiels immer durchschlagendere Munition verwenden darf.
Keine Ahnung, ob es jemanden interessiert, aber das liegt in der Natur von Blogs. Die Frage, die ich sogleich beantworten möchte, lautet: Warum spiele ich Counter-Strike: Source und nicht zum Beispiel Call of Duty: Modern Warfare 2?
Ich habe Call of Duty: Modern Warfare 2 noch nicht gespielt, aber den Vorgänger. Beide Spiele haben einen ausgeklügelten Mehrspieler-Modus, in dem ein Rangsystem integriert ist. Das bedeutet, dass Sie für jeden Abschuss und jede erledigte Aufgabe Erfahrungspunkte bekommen, mit denen Sie neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände freischalten. Als ich vor einiger Zeit Modern Warfare im Mehrspieler-Modus spielte, empfand ich dieses Rangsystem als sehr motivierend und zweifellos würde ich auch heute noch viel Spaß haben. Doch warum also bleibe ich bei Counter-Strike: Source? Wenn man die diversen Vorgänger-Versionen mitzählt, ist Counter-Strike: Source für ein Computerspiel schon ziemlich alt. Das hat aber auch den Vorteil, dass man sich auf den Karten auskennt. Man weiß, wo man mit Gegnern rechnen muss. Man kennt die eine oder andere Taktik, um eine kritische Situation zu überstehen. Und vor allem: es gibt so etwas wie Chancengleichheit. Klar, wer mehr Geld hat, kann sich die bessere Ausrüstung leisten, aber davon abgesehen hat jeder Spieler die gleichen Voraussetzungen. Es gibt also kein Rangsystem. Das ist zwar insofern schade, weil ein zusätzlich zum Wettstreit mit anderen Spielern motivierendes Element nicht vorhanden ist. Andererseits haben so auch Spieler, die nur ab und zu spielen, Chancen auf Abschüsse. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Neueinsteiger in Call of Duty: Modern Warfare 2 in den ersten Stunden ziemlich viele Gefechts-Situationen verlieren wird, nicht nur, weil er sich im Spiel zurechtfinden muss, sondern auch, weil seine Ausrüstung nicht mit der eines erfahrenden Spielers mithalten kann. Ich als gelegentlicher Spieler bleibe deshalb bei Counter-Strike: Source. Hier kann ich mich mit dem Können anderer Spieler messen. Bessere Ausrüstung als Ausrede gibt’s hier nicht. Und das ist auch gut so.
Draußen war es kalt, Schnee lag auf den Straßen. Doch drinnen, im Hirsch, war es angenehm warm. Mit einem Freund habe ich mich gestern auf den Weg dorthin gemacht, um kurz vor Jahresende endlich meine lang ersehnte, nächste Die Happy-Dosis zu bekommen. Gegen 20 Uhr sorgte die Vorband Modern Day Heroes für gute Laune mit eingängigen Melodien und sattem Sound. Für mich eine der besten Vorbands, die ich bisher gesehen habe. Das Publikum reagierte noch etwas verhalten, auch ich habe mir meine Kraft lieber für die Die Happy aufgehoben. Trotzdem: eine super Einstimmung auf den Höhepunkt!
Gegen 21.15 Uhr waren alle Instrumente bereit, nach und nach kamen Thorsten, Jürgen, Ralph und zuletzt Marta auf die Bühne – endlich kann’s losgehen! Neu auf der Most-Wanted-Tour war der häufige Einsatz von farbigen Scheinwerfern, die fast die ganze Bühne in blaues oder rotes Licht tauchten.
Neben dem gefühlvollen „Breathing“ (passend zur Jahreszeit) haben mir an diesem Abend die „Spring-Lieder“ am meisten Freude bereitet, wie „Love To Hate You“ oder „Rebel In You“. Die Band hatte sichtlich Spaß und so ließ es sich Marta auch nicht nehmen, zum Beispiel über Thorstens Hintern zu lästern, der angeblich geliftet sei.
Die Zeit verging wieder einmal viel zu schnell und nach zwei Zugaben endete das Konzert wie gewohnt mit dem Klassiker „Supersonic Speed“. Jetzt kann Weihnachten kommen.
In diesem Sinne,
frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr,
Machinima, was ist das denn? Das kann ich Ihnen sagen. Machinimas sind Filme, die innerhalb virtueller, dreidimensionaler Umgebungen gemacht werden, also zum Beispiel in einem Videospiel. Es wird ein Spiel genommen (z.B. Halo, Half-Life 2, World of Warcraft) und nicht einfach gespielt, sondern die Akteure steuern die Spielfiguren in einer bestimmten Art und Weise. Mindestens einer der Beteiligten nimmt das Geschehen auf (üblicherweise mit der Software Fraps). Ggf. werden Dialoge vertont und zum Schluss wird alles in einem Schnitt-Programm (z.B. Adobe Premiere Elements) zu einem Film verarbeitet. Machinima ist noch eine junge Form der Unterhaltung. Das Machinima, das heute als allererstes angesehen wird, heißt Diary of a Camper und wurde 1996 veröffentlicht. Die wohl berühmteste Machinima-Serie ist Red vs Blue, die auf den Halo-Spielen von Microsoft basiert. Inzwischen gibt es fünf Staffeln der Serie, die man sogar auf DVD erwerben kann. Und Machinima hat auch den Weg ins Fernsehen gefunden. Zum Beispiel wurde die “Machinima-Technik” verwendet, um Spielszenen aus World of Warcraft in der South Park-Folge Make Love, Not Warcraft zu zeigen. Diese Folge gewann sogar einen Emmy-Award.
Nun möchte ich Ihnen einige Machinimas zeigen, die ich für besonders sehenswert halte:
Edge of Remorse [World of Warcraft, 2006]:
Red vs Blue [Halo-Serie, 2003 bis 2009, hier die erste Folge]:
Still Seeing Breen [Half-Life 2, 2005]:
The Return [World of Warcraft, 2005]:
Shelf Life [Half-Life 2, 2009]:
Anna [Machinimation, 2003]:
In the Waiting Line [Machinimation, 2003]:
Inside the Machinima [Unreal Tournament 2004]:
Apartment Huntin‘ [Quake 2, 1999]:
The Journey [Unreal Tournament 2004, 2004]:
Ours Again [Battlefield 1942, 2004]:
Viel Spaß beim Anschauen und einen schönen Abend wünscht
So kann es gehen. Vor kurzem habe ich einen Eintrag über Spiele-Soundtracks geschrieben. Daher habe ich mir einige Musik-Stücke auf Youtube angehört. Später habe ich mal bei Amazon geschaut, was es denn so für Soundtracks zu kaufen gibt. Ich bin beim Halo-Soundtrack hängen geblieben, weil es inzwischen die Soundtracks von Teil 1 bis 3 in einer Box zu kaufen gibt (von Teil 2 sind nicht alle Lieder enthalten). Ich bin sehr zufrieden mit der Halo Triology.
Halo Triology: The Complete Original Soundtracks: Vorderseite
Rückseite
Inhalt
Wieder etwas später habe ich dann die Demo von Halo heruntergeladen und ein bisschen gespielt. Okay, ich besitze die ersten beiden Teile für meine Xbox, die habe ich nur gerade nicht griffbereit. Aber gut, die Demo war auch ganz unterhaltsam. Von der habe ich am Wochenende zwei Videos geschnitten: Eines vom Einzelspieler-, das anderer vom Mehrspieler-Teil. Außerdem habe ich auch ein paar Screenshots von Mehrspieler-Gefechten gemacht.
Anlässlich einer Aktion von PC Games habe ich ein paar Gedichte über Zombies geschrieben. Teilweise haben sie Bezug zu spielen (Left 4 Dead, Diablo), teilweise nicht. Hier nun das letzte Gedicht: