Replay: Medal of Honor: European Assault

Januar 5, 2012

Aus meiner Spielesammlung habe ich mal wieder ein altes Spiel ausgegraben. Dieses Mal ging es mit Medal of Honor: European Assualt in die Zeit des Zweiten Weltkrieges, um in vier Szenarien für die Alliierten zu kämpfen. Wie spielt sich der Ego-Shooter aus dem Jahre 2005 heute?

Natürlich wäre es vermessen, ein Spiel der vergangenen Konsolengeneration an den heutigen technischen Standards zu messen. Es ist daher wenig verwunderlich, dass Medal of Honor: European Assault zum Beispiel nicht über zerstörbare Levelarchitektur verfügt. Warum aber viele Texturen sehr grob aussehen und sich Charaktere hölzern bewegen, ist mit den technischen Möglichkeiten von damals nicht zu erklären. Ich erinnere an dieser Stelle kurz an das bereits ein Jahr zuvor erschienene The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay, dass auf der Xbox neue grafische Standards setzte. Explosionen wie die eines Panzers sind bei Medal of Honor: European Assault nett anzusehen, aber auch schon das höchste der Gefühle.

Wenn also die Grafik damals schon angestaubt war, bleibt die Frage, wie es um die inneren Werte des Spiels steht. Im Verlauf der Einzelspielerkampagne durchlebt der Spieler in Person von Lieutenant Wiliam Holt mehrere Missionen an vier Brennpunkten des Zweiten Weltkriegs (Frankreich, Nordafrika, Russland und Belgien). Schon bald offenbart sich ein handwerklich gut gemachter Ego-Shooter, dem es mit zunehmender Spieldauer allerdings nicht gelingt, einige Schwächen vor dem Spieler zu verbergen. Dass KI-Kameraden Ihnen bei den Schusswechseln schon mal in die Schusslinie laufen ist da noch das kleinste Übel. Viel störender fällt (bereits auf dem zweiten der vier Schwierigkeitsgrade) die hohe Treffsicherheit der feindlichen Soldaten auf oder aber die Programmiersünde, dass plötzlich vor einem neue Gegner erscheinen. Faires Spieldesign geht anders.

Diese Unzulänglichkeiten fallen im späteren Spielverlauf häufiger auf, was des Öfteren den Bildschirmtod zur Folge hat. Die Mission ist deshalb jedoch noch nicht gescheitert, zumindest so lange Sie noch über Wiederbelebungen verfügen. Genau wie Medipacks erhalten Sie diese für das erfüllen von Aufgaben, wie etwa das Versenken eines deutschen U-Boots oder das zerstören von Flakgeschützen. Die Missionen sind dabei grundsätzlich so gestaltet, dass es ein Primärziel und mehrere, optionale Nebenmissionen zu erfüllen gilt. Wer alles abarbeitet, bekommt am Ende der Mission die bestmögliche Bewertung. Hat man sich in jeder Mission eines Szenarios das Prädikat Gold erarbeitet, wird man mit einem Orden belohnt.

Während den Schusswechseln sollten Sie aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit des Feindes oft aus der Deckung heraus feuern und über Kimme und Korn zielen. Die Waffen fühlen sich zwar unterschiedlich an, jedoch ist das Trefferfeedback teilweise nicht nachvollziehbar. Mancher Schuss bleibt ohne Wirkung, auch wenn Sie den Gegner korrekt anvisiert haben. Neben den Ego-Shooter-Standards hat Medal of Honor: European Assault noch ein paar kleine Besonderheiten in Petto: Während den Kämpfen dürfen Sie ihren Kameraden einen Punkt im Level zuweisen, zu dem sie sich bewegen sollen. Diese Option ist aber nur selten erforderlich, da die KI-Kameraden Sie auch ohne Ihr Zutun eigenständig durch die Levels begleiten. Eine andere Besonderheit ist das Adrenalin-Feature. Haben Sie genügend Gegner eliminiert, dürfen Sie per Knopfdruck einige Sekunden das Geschehen verlangsamen, um sich einen Vorteil gegenüber ihren Feinden zu verschaffen. Wenn also einmal viele Soldaten auf ihre Position zustürmen, kann dies eine nützliche Hilfe sein.

In vielen Levels treffen Sie zudem auf einen besonders starken Gegner, der mit einem roten Kreuz auf der Minimap verzeichnet ist. Obwohl es sich hierbei auch nur um einen Offizier handelt, halten diese Feinde besonders viele Treffer aus. Zwar ist Medal of Honor: European Assault kein auf Realismus getrimmter Ego-Shooter, jedoch mutet es etwas seltsam an, wenn ein Gegner erst nach mehreren geleerten Magazinen zu Boden geht. Hin und wieder müssen sie auch deutsche Panzer ausschalten. Meistens stehen die Stahlkolosse jedoch einfach nur im Level herum und bewegen sich keinen Zentimeter – das wirkt ein bisschen albern. Wenn Sie dann keinen Raketenwerfer zur Hand haben, bleibt Ihnen nur noch übrig, ein halbes Dutzend Handgranaten unter den Panzer zu schmeißen. Zur Hintergrundgeschichte sei noch erwähnt, dass sie mithilfe von schwarz-weißen Realbildaufnahmen und mit animierten Filmen erzählt wird. Diese Filmchen dienen jedoch ausschließlich dazu, kurz den jeweiligen Schauplatz einzuführen. Frühere Medal of Honor-Spiele, wie etwa Medal of Honor: Underground, haben ihre Geschichte in spannenderen Zwischensequenzen präsentiert.

Fazit: Medal of Honor: European Assault ist zwar ein guter Ego-Shooter, jedoch erscheinen mir viele Aspekte des Spiels als zu routiniert gemacht, dem Spiel fehlt es einfach an Überraschungen. Die Zeitlupenfunktion und das Befehligen von Teamkameraden sind nichts weiter als nette Dreingaben, die man in ähnlicher Form bereits aus anderen Spielen kennt. Die Schusswechsel machen auch heute noch Spaß, in den späteren Szenarien fallen aber die Unausgewogenheit des Schwierigkeitsgrads  sowie die nicht immer nachvollziehbare Ballistik der Waffen auf. Für mich ist das Spiel daher eines, das man keineswegs gespielt haben muss.


Meine Spiele des Jahres 2011

Dezember 31, 2011

Heute ist Silvester. Für mich ist das die passende Gelegenheit, auf die Spiele zurückzublicken, die mich 2011 am meisten beschäftigt haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Spiele in diesem Jahr erschienen sind oder schon länger erhältlich sind. Ein Rückblick mit unerwartet guten Spielen, aber auch Enttäuschungen auf hohem Niveau.

Torchlight

Viele Action-Rollenspiele haben versucht, die Erfolgsformel von Diablo 2 zu kopieren, Torchlight kommt dem Original wohl am nächsten. Kein Wunder, wurde das Spiel doch von einigen ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern entwickelt. Lobenswert: Das Spiel wurde bei Erscheinen direkt im unteren Preissegment angesiedelt und ist für diese Preiskategorie vorbildlich ausgestattet. Der fürs kommende Jahr geplante Nachfolger enthält den von Fans lang ersehnten Mehrspielermodus. Aber 2012 dürfte für Action-Rollenspieler sowieso ein gutes Jahr werden, schließlich soll dann nach langer Wartezeit Diablo 3 veröffentlicht werden.

Einen ausführlichen Artikel zu Torchlight finden Sie hier.

Borderlands

Man nehme Action-Rollenspiel- und Ego-Shooter-Elemente, werfe sie zusammen mit einer Prise Postapokalypse in einen Topf, rühre das ganze ordentlich um und fertig ist Borderlands. Für mich ist das Spiel der bisher wohl gelungenste Hybrid zwischen den beiden Genres. Die Feuergefechte gegen Banditen und allerlei mutierte Wesen spielen sich ähnlich wie in anderen Ego-Shootern, doch überall in der Welt finden Sie neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände, die ständig zum Weiterspielen motivieren. Ach ja, mit zunehmender Erfahrung steigt ihr Charakter natürlich auch im Level auf. Zusammen mit Freunden macht’s am meisten Spaß.

Einen ausführlichen Artikel zu Borderlands finden Sie hier.

Alan Wake

Nach Max Payne 2 ist Alan Wake der nächste handlungsbetonte Third-Person-Shooter von Remedy. Das (noch Xbox 360-exklusive) Spiel erzählt die Geschichte von Alan Wake, einem Schriftsteller mit Schreibblockade, der einen Urlaub mit seiner Frau unternimmt, bei dem jedoch schnell übernatürliche Dinge geschehen. Seine Frau wird entführt und Alan geht der Sache auf den Grund. Häufig kämpft der Protagonist gegen dunkle Schattenwesen, die er erst mit einer Taschenlampe anstrahlen muss, um sie anschließend mit einer Schusswaffe auszuschalten. Alan Wake glänzt mit sehr guter Grafik, stimmiger Gruselatmosphäre und einer spannend inszenierten Handlung. Einzig das offene Ende gibt Anlass zur Kritik.

Einen ausführlichen Artikel zu Alan Wake finden Sie hier.

Crysis 2

Crysis 2 ist ein auf Hochglanz und Spielbarkeit getrimmter Ego-Shooter, der New York als Schauplatz verwendet. Das Spiel überzeugt mit seiner sehr guten Grafik und flüssiger Spielbarkeit. Wie im Vorgänger macht sich der Spieler die Fähigkeiten des Nano-Anzugs zu Nutze, um sich etwa mit der Tarnfähigkeit an Gegner heranzuschleichen. Ähnlich wie mancher Hollywood-Kinofilm kommt das Spiel also mit reichlich Bombast daher, vernachlässigt dabei allerdings die Handlung – die hat mich nämlich völlig kalt gelassen. Der Mehrspielermodus ist mehr als eine nette Dreingabe, auch hier ist der Nano-Anzug ein zentrales Spielelement. Spiele wie Battlefield: Bad Company 2 löst Crysis 2 damit aber nicht ab.

Deus Ex: Human Revolution

Nach großartigen Trailern war Deus Ex: Human Revolution ein für mich mit Spannung erwartetes Spiel. Das Action-Adventure spielt in einer fiktiven Zukunft, in der es der Menschheit möglich ist, sich durch Prothesen zu verbessern. Das sorgt natürlich für reichlich gesellschaftlichen Sprengstoff, schließlich kann sich nicht jeder die teuren Verbesserungen leisten. Der Spieler hat stets die Möglichkeit, seine Ziele auf verschiedene Arten zu erreichen. Zwar bleibt das Spiel ein bisschen hinter seinen Möglichkeiten zurück, insgesamt erwartet  den Spieler hier aber ein Spiel mit vielen möglichen Vorgehensweisen und einer vergleichsweise ausgefeilten Handlung.

Tribes: Ascend (Beta)

Als plötzlich ein Beta-Key zu Tribes: Ascend den Weg in mein Postfach fand, war meine Neugierde geweckt und ich schaute mir das Spiel einmal genauer an. Und die Überraschung war groß, denn schon die Beta-Fassung macht erstaunlich viel Spaß. Der in einen Science-Fiction-Universum angesiedelte Mehrspielershooter stellt eine gute Mischung aus bekannten Tribes-Elementen und sinnvollen Neuerungen dar. Zwei Parteien bekämpfen sich auf großen Karten und klauen sich typischerweise gegenseitig ihre Flaggen. Die Spieler nutzen zur schnellen Fortbewegung Raketenrucksäcke und sind daher schwer zu treffen. Deshalb entscheidet Glück, meistens aber Könnerschaft über Sieg oder Niederlage.

Einen ausführlichen Artikel zu Tribes: Ascend (Beta) finden Sie hier.

Fight Night: Champion

Nach Fight Night: Round 3 war es dieses Jahr Zeit für den neuesten Teil der Fight Night-Serie: Fight Night: Champion. Neben dem großen grafischen Sprung, der jeden Kampf zu einem Hingucker macht, überzeugt der neueste Teil mit einer überarbeiteten Steuerung und einem flüssigeren Spielverlauf. Wie immer macht das Boxen gegen einen Freund am meisten Spaß. Doch darüber hinaus verfügt das Spiel auch über einen gelungenen Einzelspielermodus, der den Aufstieg eines Boxer erzählt und somit auch Einzelspieler vor die Konsole lockt.

Red Dead Redemption (GotY)

Kurz vor Jahresende habe ich es nun auch mal geschafft, ein bisschen Zeit mit Red Dead Redemption (GotY) zu verbringen. Die Kurzbeschreibung lautet „GTA im Wilden Westen“. Mit seiner einzigartigen Atmosphäre, den weiten Landschaften und der spannenden Geschichte finde ich das Spiel jedoch deutlich packender als etwa Grand Theft Auto 4. Das liegt zum einen an dem sympathischeren Hauptcharakter, zum anderen aber auch an dem unverbrauchten und sehr detailverliebt umgesetzten Setting. Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie sich die Geschichte um John Marston weiterentwickelt.


Tribes: Ascend: Eindrücke aus der Beta-Version

Dezember 15, 2011

Seit einigen Wochen läuft die Beta-Phase von Tribes: Ascend. Vor etwa zwei Wochen hatte ich das Glück, einen Beta-Key zu bekommen. Meine Erwartungen an Tribes: Ascend waren zunächst gedämpft. Nachdem mich Tribes: Vengeance (2004) wegen seiner heruntergeschraubten Komplexität und der kleineren Karten als beim Vorgänger Tribes 2 (2001) enttäuschte, stand ich einer erneuten Umsetzung der Tribes-Serie skeptisch gegenüber, zumal Tribes: Ascend nicht als gewöhnliche Verkaufsversion in den Handel gelangt, sondern auf ein Free-To-Play-Modell setzt. Nun konnte ich den Titel einige Tage lang spielen und zu meiner Überraschung macht schon die Beta-Version einen außerordentlich guten Eindruck.

Woran liegt es, dass ich schon jetzt viel Spaß mit Tribes: Ascend hatte? Ganz einfach. Der Entwickler Hi-Rez Studios hat es geschafft, die Elemente, die ein Tribes-Spiel meiner Ansicht nach auszeichnen, sehr gelungen in ihrem neuen Titel umzusetzen. Eines der herausragenden Merkmale ist die Art der Fortbewegung. Denn die Spieler laufen nicht einfach auf den großen Karten herum, sie nutzen typischerweise ihr Jetpack um große Distanzen zurückzulegen. Geht einem dann einmal die Energie aus, sollte man idealerweise auf dem Abhang eines Hügels landen, denn dann kann man den Hügel – wie auf Skiern – durch das Halten der Leertaste hinabgleiten und dadurch noch mehr Geschwindigkeit aufnehmen. Durch diese Art der Fortbewegung ist man nicht nur schnell unterwegs, sondern auch für das gegnerische Team nicht so leicht zu treffen.

Beim der Waffenauswahl haben die Entwickler eine gute Balance aus bekannten Waffen (wie dem Spinfusor) und neuen Modellen (wie einem schweren Maschinengewehr) gefunden. Auch Sekundärwaffen wie die Pistole haben ihre Daseinsberechtigung. Wenn man einen Gegner etwa mit dem Spinfusor schwer verwundet hat, macht es durchaus Sinn, die Waffe zu wechseln und ihm mit ein paar Schüssen aus der Pistole den Rest zu geben. Doch nicht alle Waffen stehen einem von Beginn an zu Verfügung. Die Entwickler haben ein Klassensystem ins Spiel integriert. Jede Klasse hat ihre individuelle Bewaffnung. Zu Beginn stehen nur der Ranger und Soldier zur Verfügung. Weitere Klassen können erst ausgewählt werden, wenn sie freigespielt wurden. Tribes: Ascend verfügt nämlich über ein Erfahrungspunkte-System, wie man es aus Mehrspielershootern wie Call of Duty: Modern Warfare 3 kennt. Nach jedem Match werden einem Tokens sowie Erfahrungspunkte  gutgeschrieben. Wenn man genug Tokens angesammelt hat, kann man sich mit ihnen eine neue Klasse freischalten, die man fortan bei jeder neuen Partie auswählen kann.

Die Erfahrungspunkte dienen dazu, für die jeweilige Klasse kleine Boni freizuschalten – ein Äquivalent zu den Perks aus der Call of Duty-Reihe. Diese erlauben es euch, etwa eine zusätzliche Granate mitzuführen oder die Magazingröße eurer Waffen zu erweitern. Wer aber das Scharfschützengewehr des Sentinels oder den Raketenwerfer des Doombringers nutzen möchte, der muss ziemlich lange spielen, denn pro Partie verdient man relativ wenig Tokens. Wem das zu lange dauert, der kann gegen echtes Geld eine weitere Währung kaufen, das Gold. Damit kann man sofort weitere Klassen freischalten. Da mit dem Soldier zu Beginn aber ein guter Allrounder zur Verfügung steht, empfinde ich dieses Modell kaum als störend, schließlich kostet das Spiel in seiner Grundversion keinen Cent.

Den taktisch angehauchten Gefechten wird durch serientypische Elemente zusätzlich Tiefe verliehen. Im Spielmodus Capture the Flag etwa verfügen beide Parteien über eine Basis, deren Funktionalität über einen Stromgenerator sichergestellt wird. Dieser ist logischerweise oft das Ziel feindlicher Angriffe, denn ohne Strom fallen auch Geschütztürme aus und es ist zudem nicht möglich, Vehikel zu ordern. Außerdem stellt sich nach jedem virtuellen Tod die Frage, mit welcher Klasse ihr erneut das Schlachtfeld betretet. Wird eure Basis gerade von Feinden überlaufen, würde sich eine Klasse mit dicker Panzerung und schwerer Bewaffnung anbieten. Ist man dagegen darauf aus, die Flagge des gegnerischen Teams zu klauen, dürfte die Wahl eher auf flinke Klassen wie den Pathfinder fallen.

Überrascht hat mich Tribes: Ascend mit seiner hübschen Grafik. Die vier bisher zur Verfügung stehenden Karten sind schön designt, die Texturen sehen sehr scharf aus (vom kurzeitigen Nachladen einmal abgesehen) und die Waffeneffekte und Explosionen sind effektreich dargestellt. Für ein Free-To-Play-Spiel ist das schon ziemlich beeindruckend. Zudem haben sich die Entwickler von Spielen wie Battlefield: Bad Company 2 abgeschaut, dass es für viele Aktionen Belohnungen in Form von Medaillen gibt. Egal ob man Generatoren und Abwehrtürme instand setzt, feindliche Spieler verwundet oder die Flagge des gegnerischen Teams stibitzt, für diese und viele weitere Aktionen erhält man Medaillen. Durch diese erhaltet ihr Credits, die während einer Partie dazu dienen, Fahrzeuge zu kaufen, Türme oder den Generator aufzuwerten oder solch hinterlistige Hilfsmittel wie Luftschläge anzufordern. Die Fahrzeuge spielen bei Tribes: Ascend jedoch keine so große Rolle wie etwa in der Battlefield-Reihe. Zum einen sind sie recht teuer, zum anderen werden sie schnell von vielen Gegnern angegriffen, ihre Halbwertszeit ist daher eher gering.

Fazit: Wer hätte Gedacht, dass die Hi-Rez Studios ein Tribes-Spiel so gelungen umsetzen? Okay, es handelt sich hierbei im Moment „nur“ um eine Beta-Version, doch schon die macht einen ziemlich runden Eindruck. Mir gefällt vor allem der Spagat zwischen der Umsetzung vom typischerweise taktisch angehauchten Gameplay und den sinnvollen Neuerungen wie den ständigen Belohnungen (in Form von Medaillen), die zum Weiterspielen animieren. Mit den weitläufigen Karten und dem Einsatz von Jetpacks hatte ich in den Gefechten viel Spaß und das typische Tribes-Spielgefühl kam sofort wieder auf. Ich bin sehr gespannt auf den offiziellen Start von Tribes: Ascend, bis dahin werde ich mit Sicherheit noch einige Zeit mit der Beta verbringen.


Interessanter erster Trailer zum Syndicate-Reboot

September 29, 2011

Nachdem das neue Syndicate-Spiel vor einiger Zeit unfreiwillig angekündigt wurde und wir nun wissen, dass es sich um einen Ego-Shooter handelt, gibt es jetzt einen ersten Trailer zum Spiel, der richtig interessant ausschaut. Das erinnert alles ein bisschen an Deus Ex: Human Revolution, aber das ist ja nicht unbedingt das Schlechteste. Mir hat besonders gut gefallen, dass man eine Variation des Soundtracks aus dem ersten Teil zu hören bekommt. Sehr schön!

Hier noch mal ein Video, in dem die Musik aus dem ersten Syndiacte zu hören ist (am besten zum Timecode 4:16 springen!):

Schöne Grüße,

Felix

Quelle: GamersGlobal.de


Max Payne 3: Der erste Trailer ist da!

September 14, 2011

Wie vor einigen Tagen angekündigt ist seit heute der erste Trailer zu Max Payne 3 verfügbar. Das Video zeigt Max in Sao Paulo mal mit, mal ohne Haupthaar. Die Grafik macht schon einen guten Eindruck, insbesondere die Weitsicht und die detaillierten Figuren überzeugen. Zum Glück stellt der Trailer klar, dass Max wieder von seinem ursprünglichen Sprecher vertont wird! Etwas seltsam scheint es mir jedoch, dass man die Musik aus dem Vorgänger hört. Diese ist in meinem Gedächtnis so sehr mit einem verregneten New York verknüpft, dass sie nicht so recht zu den gezeigten Szenen passen mag. Trotzdem: Nach diesem Trailer darf man gespannt sein auf Max Payne 3. Das Spiel soll im März 2012 für die gängigen Plattformen erscheinen.


Battlefield 1942: Seit langem mal wieder gespielt

Juni 13, 2011

Die Gefechte spielen sich meist über größere Distanzen ab. So nah wie in diesem Bild kommen Sie ihren Gegenspielern eher selten.

Ich weiß beim besten Willen nicht mehr, wie viele Stunden ich alleine mit der Demo von Battlefield 1942 verbracht habe. Jedoch stand für mich nach der Probeversion fest, dass ich mir dieses Spiel kaufen werde.

Heute habe ich das Spiel seit langer Zeit mal wieder ausgegraben, installiert und auch online gespielt. Trotz der beliebten Nachfolger wie Battlefield: Bad Company 2 oder Konkurrenten wie Call of Duty: Black Ops spielen auch heute noch ein paar Spieler den ersten Teil der Battlefield-Reihe. Das Spielprinzip sollte hinlänglich bekannt sein: Zwei Parteien streiten sich auf ausgedehnten Karten um Flaggenpunkte. Vor dem Einstieg in eine laufende Partie darf man sich eine von fünf Klassen auswählen.

Im direkten Vergleich zu Battlefield: Bad Company 2 fällt auf, dass das Spieltempo deutlich gemächlicher ist. Das liegt unter anderem daran, dass die Spielfiguren nicht sprinten können. Dass das Spielprinzip aber sehr robust ist, zeigt die Tatsache, dass man auch heute viele spannende Situationen erlebt. Da war ich bei einer Partie etwa im Panzer unterwegs und wurde von einem feindlichen Soldaten mit einem Raketenwerfer beschossen. Der Soldat flüchtete schnell hinter eine Häuserruine und ich wartete erst in meinem Panzer, hinter welcher Ecke der Soldat wohl wieder hervorgekrochen kommt. Als sich nichts tat, fuhr ich mit dem Panzer an das Haus heran und konnte den anderen Spieler überraschen.

Das grandiose Intro von Battlefield 1942:

Einen schönen Pfingstmontag,

Felix


Alan Wake: Der Spiel-gewordene Horror-Roman

Mai 22, 2011

Remedy Entertainment ist ein finnisches Entwicklerstudio, das im Jahr 2001 mit Max Payne eine für mich bahnbrechende Marke hervorgebracht hat. Das Studio bewies ein Händchen für die Inszenierung knallharter Action getragen von einer packenden Handlung. 2010 erschien Alan Wake, ein Action-Thriller exklusiv für die Xbox 360. Lesen Sie hier, was ich von dem Spiel halte.

Willkommen in Bright Falls

Alan Wake ist ein Schriftsteller, der seit längerer Zeit unter einer Schreibblockade leidet. Nach seinem letzten veröffentlichten Buch hat er kein Wort mehr geschrieben. Um an alte Erfolge anzuknüpfen, reist er mit seiner Frau Alice nach Bright Falls, um sich zu erholen. Das malerische Städtchen macht zu Beginn einen einladenden Charakter. Jeder Bewohner scheint hier den anderen zu kennen. Scheinbar genau der richtige Ort für Wake, um neue Inspiration zu finden.

Doch schon bald passieren sehr merkwürdige Dinge. Kurz nachdem Alan und Alice ihre Ferienwohnung auf einer kleinen Insel bezogen haben, wird Alice unter mysteriösen Umständen entführt. Ein Kidnapper meldet sich im Verlauf des Spiels bei Alan und will, dass er in wenigen Tagen ein Manuskript schreibt, für das er im Gegenzug seine Frau frei lässt. Immer wieder wird man vor die Frage gestellt, ob die Geschehnisse wirklich stattgefunden haben oder ob es sich um Halluzinationen von Alan handelt. Mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht über die Geschichte verraten, ist die doch elementarer Bestandteil der Spielerfahrung.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Die meiste Zeit sind die nachts in Bright Falls unterwegs. Auf der Suche nach Alice kommt man immer wieder in Gefechtssituationen. Dabei kämpft Alan gegen allerlei dunkle Gestalten. Licht ist ein wesentlicher Bestandteil des actionreichen Spielverlaufs. Die Schattenwesen lassen sich nämlich erst erledigen, wenn sie lange genug Licht ausgesetzt wurden. Anfangs halten sie mit der Taschenlampe auf ihre Gegner, um sie anschließend mit der Pistole oder dem Schrotgewehr zu erledigen. Im weiteren Spielverlauf dürfen Sie auf Hilfsmittel wie Blendgranaten oder Leuchtfackeln zurückgreifen. Während die Granaten gleich mehrere Gegner auf einmal ausschalten, verschaffen ihnen die Leuchtfackeln eine Verschnaufpause, da ihre Gegner von ihnen zurückweichen.

Oft kommen Sie an alten Generatoren vorbei, die sie mit einem simplen Minispiel wieder zum Laufen bringen. An einigen Stellen wird der Spielfortschritt automatisch gespeichert und die Lebensenergie aufgefüllt. Aber auch, wenn Sie einfach einen Moment warten, verbessert sich der Gesundheitszustand von Alan wieder (zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad). Die Kämpfe sind dabei angenehm fordernd. Jedoch ist so manches gescriptete Ereignis tatsächlich nur beim ersten Mal eine Überraschung. Spielt man einen Abschnitt aufgrund des Tods der Spielfigur noch einmal, kennt man schon die Gefahren, die auf einen lauern.

Die Handschrift der Entwickler

Was ich toll finde an Alan Wake ist die frische Art, wie die Geschichte inszeniert wird. Ähnlich wie schon in Max Payne 2: The Fall of Max Payne beweisen die Entwickler in den Levels eine große Liebe zum Detail. Sie stoßen immer mal wieder auf Radios oder Fernseher, die ihnen zusätzliche Informationen über Bright Falls oder Alan Wake selbst geben. Überall in den Arealen finden Sie außerdem Seiten aus einem Manuskript, dass angeblich von Alan selbst geschrieben wurde, woran dieser sich aber nicht mehr erinnert. Diese Seiten können über das Optionsmenü abgerufen werden und enthalten zusätzliche Information über den Verlauf der Handlung.

Alan Wake ist zwar ein streng lineares Spiel, trotzdem hat mich das Spiel überrascht. Es gibt ein paar Abschnitte, in denen Sie die Spielwelt mit dem Auto erkunden dürfen. Okay, die Fahrphysik ist zwar nicht ganz so ausgefeilt wie bei GTA 4, der Gesamteindruck ist jedoch stimmig. Alan Wake ist zwar kein Open World-Spiel, trotzdem hätte ich nicht gedacht auf recht weitläufige Landschaften mit teils wunderschönen Ausblicken zu treffen. Remedy beweist, dass sie nicht nur Großstadtumgebungen wie New York umsetzten können, sondern auch malerische Naturlandschaften mit Schluchten, Tannen und Bergen. Wirklich sehr schön anzusehen.

Das ist ja wie im Fernsehen

Wenn man an Videospiele und an Episoden denkt, kommen einem vermutlich schnell die Episoden 1 und 2 von Half-Life 2 in den Sinn. Alan Wake ist ebenfalls in Episoden unterteilt. Hat man eine abgeschlossen, werden zu Beginn der nächsten Episode die bisherigen Ereignisse in einem kleinen Film zusammengefasst. Spielt man das Spiel in einigen Tagen durch, wäre dies sicher nicht notwendig. Trotzdem gibt das dem Spiel eine filmische Note, die durch Kamerafahrten oder Zeitlupeneffekte in Kämpfen noch unterstrichen wird. All die kleinen Inszenierungs-Elemente ergeben in der Summe ein frisches und unverbrauchtes Spielerlebnis.

So sieht’s aus

Ich habe erwartet, dass das Spiel einen hohen grafischen Standard einhalten wird. Teilweise bin ich jedoch wirklich begeistert, was das Spiel aus der Xbox 360 herausholt. Von der tollen Landschaft sieht man eigentlich recht wenig, spielen die meisten Szenen doch in dunkler Nacht. Dafür mutet die Lichtdarstellung mit den in Echtzeit berechneten Schatten schon sehr realistisch an. Neben der hohen Sichtweite gehören zu den grafischen Höhepunkten die Darstellung der Leuchtfackeln bzw. die Schüsse der Leuchtpistole. Die Bewegungen der Figuren muten im Vergleich zu Max Payne 2 auch noch einmal deutlich lebensnaher an. Wer sucht, der wird hier und dort eine matschige Textur finden, aber das Gesamtbild ist stimmig und hat mich überzeugt.

Happy End?

Die Entwickler von Remedy sind mit Alan Wake ihren eigenen Weg gegangen und dafür gebührt ihnen meine Anerkennung. Action-Adventures gibt es viele, aber selten wurden Spielelemente zu einer solch eigenständigen Spielerfahrung verschmolzen. Da wechseln sich Feuergefechte mit Story-Passagen ab und die Umgebungen hält allerlei kleine Details bereit, die es zu entdecken gilt. Okay, entgegen sehr früher Vorschauberichte ist das Spiel sehr linear aufgebaut, aber dadurch können die Entwickler sicherstellen, dass das Erzähltempo zum Spielverlauf passt. Der größte Kritikpunkt ist für mich, dass einen das Ende mit zu vielen offenen Fragen zurücklässt. Das muss nicht sein!

Trotzdem: Mit Alan Wake beweist Remedy, dass sie es nicht verlernt haben, großartige Spiele mit einer spannenden Geschichte abzuliefern. Ich hätte den Entwicklern zum Beispiel nicht zugetraut, dass sie steuerbare Fahrzeuge ins Spiel integrieren. Umso mehr ärgert es mich, dass Remedy nicht an Max Payne 3 arbeitet – dies wurde Rockstar Vancouver überlassen. Bleibt zu hoffen, dass sie wissen, was sie tun.


Renegade Ops: Beeindruckender Trailer

Mai 18, 2011

Renegade Ops? Der Name klingt nach einem weiteren generischen Militär-Schooter, so wie Spec Ops oder Operation Desert Storm. Nachdem ich mir jedoch einen Trailer vom Spiel angeschaut habe, bin ich beeindruckt. Das Spielprinzip erinnert an alte Schinken wie  Seek And Destroy. Hier übernahm der Spieler entweder die Kontrolle über einen Helikopter oder einen Panzer. Das Ziel lautete fast immer, die feindlichen Basen auszulöschen. Nicht besonders kreativ, Dank Waffen-Upgrades machte das Actionspiel aber durchaus Spaß.

Nun scheint mit Renegade Ops der geistige Nachfolger von Seek And Destroy in den Startlöchern zu stehen und so viel steht seit dem Trailer fest: es sieht fantastisch aus! Und es bietet einen Coop-Modus. Einziger Wehrmutstropfen: anscheinend soll Renegade Ops nur auf digitalem Wege vertrieben werden.

Trailer zu Renegade Ops:

Spielszenen aus Seek And Destroy:

Quelle: PC Games

Gruß,

Felix


Hell, it was about time!

April 13, 2011

Für die einen ist es Gyros. Für die anderen das wohl beste Mensa-Essen Braunschweigs.


Die Happy: Akustik-Tour-Auftakt in Braunschweig

April 7, 2011

Die Happy sind wieder auf Tour und sie beehrten Braunschweig mit dem Auftakt-Konzert. Da es sich um eine Akustik-Tour handelt, werden die vier Bandmitglieder Marta Jandova (Gesang), Thorsten Mewes (Gitarre), Ralph Rieker (Bass) und Jürgen Stiehle (Schlagzeug) von Patrick Wieland (Gitarre), Lutz Möller (Klavier) und Tayfun (Percussions) unterstützt. Doch natürlich darf auch die Vorband nicht außer Acht gelassen werden, die in diesem Fall von Greg Holden verkörpert wurde. Zusammen mit einem Freund habe ich das Konzert besucht. Wie sich das alles zu einem tollen Abend zusammenfügte, verrate ich in den folgenden Absätzen.

Greg Holden, wie er singt, Gitarre spielt und Witze macht

Greg Holden war mir bis gestern kein Begriff, doch der sympathische Engländer verstand es, das Publikum zu unterhalten. Wie man erfuhr kann Greg bis auf den Ausspruch „Wie geil ist das denn?“ kaum deutsch sprechen. Trotzdem hat er es sich nicht nehmen lassen, zwischen seinen Stücken dem Publikum einige Sprachfetzen auf Deutsch vorzutragen, die er sich vorher auf einen Zettel geschrieben hatte. Das klappte meistens schon ganz gut und sorgte mitunter auch für den einen oder anderen Lacher. Außerdem hatte er die Angewohnheit, das Publikum nach fast jedem Stück zu loben. Wie er uns mitteilte war das Konzert in Braunschweig sein erstes Deutschland-Konzert und er lobte uns mit etwa den folgenden Worten: „You are the most beautiful audience I ever had in Germany.“ Nach fast jedem weiteren Lied legte er noch einmal nach: „You are even more beautiful now.“ Doch auch musikalisch konnte Greg Holden überzeugen. Sind seine Lieder oft etwas ruhig und gemächlich, überrascht er zwischendrin mit seiner ausdrucksvollen Stimme. Für das bevorstehende Akustik-Konzert war dies also ein sehr gelungener Auftakt.

Die stimmungsvolle Beleuchtung sorgt für eine tolle Atmosphäre

Nach seinem Auftritt wurde die Bühne für den Auftritt von Die Happy und den Gastmusikern vorbereitet. Gegen kurz nach 21 Uhr erklang dann ein neues Intro, dass mit viel Schlagzeugeinsatz einen tollen „drive“ erzeugte. Die Musiker hatten im Dunkeln ihre Plätze eingenommen und dann ging es los mit dem Klassiker „Big Boy“ gefolgt von „Cherry Girl“, dass für die Akustik-Tour völlig umgekrempelt wurde und mir so deutlich besser gefiel. Marta konnte sich in ihrem Kleid wirklich sehen lassen, aber auch die anderen Musiker haben sich mit Anzug oder Hemd herausgeputzt. Lieder wie „Everyday Is A Weekend“ wurden mit Meereschrauschen untermalt und luden somit zum Träumen und Entspannen ein. In der ersten Stunde hätten durchaus auch noch mal ein oder zwei rockigere Lieder gespielt werden können, denn hier überwiegten eher die melancholisch-gefühlvollen Stücke. Aber gut, „Good Things“ live zu hören möchte ich auch nicht missen – denn dieses Lied passt eigentlich auch ganz gut als Motto für dieses Konzert.

Auf Akustik-Konzerten spielt Ralph auch schon mal den Kontrabass

Zu den schönsten Stücken an diesem Abend zählte für mich „Still Love You“, weil Marta hier auch besonders viel Gefühl mit ihrem Gesang transportiert hat. Aber auch das, was zwischen den einzelnen Liedern auf der Bühne passierte, war mitunter sehr amüsant. So erzählte Marta uns, wie sie angeblich von Patrick in einer Bar angesprochen wurde. Aus der kleinen Erzählung haben die beiden dann eine tolle Überleitung zum Lied „Dance For You Tonight“ gemacht. Irgendwann sagte Marta, dass sie nun das letzte Lied spielen – passenderweise war es „Goodbye“. Dieser Titel darf natürlich auf keinem Die Happy-Konzert fehlen und gehört für mich zu den besten Stücken des Abends. Nach nur einer kurzen Pause hatten wir das Glück, dass die Musiker wieder auf die Bühne zurückgekehrt sind. So gab es dann glücklicherweise vom aktuellen Album „Anytime“ zu hören. Marta hat hier einen kurzen Einsatz mit dem Xylophon, der allerdings an diesem Abend nicht so recht glückte. Macht aber nichts, Marta hat kurzerhand die fehlende Passage gesungen.

Patrick Wieland (rechts im Bild) ist einer der drei Gastmusiker

Wieder gab es eine Verabschiedung, wieder sollte es nur kurz dauern, bis die Band auch noch ein zweites Mal auf die Bühne kam, um noch eine kleine Zugabe zu geben. Thorsten machte das Publikum auch noch darüber aufmerksam, dass Die Happy im Februar des kommenden Jahres ihr 1000. Konzert im Ulm spielen werden und dass man sich am Merchandise-Stand Tickets dafür sichern kann – denn die Teilnehmerzahl ist ebenfalls auf 1000 Leute begrenzt. In einer der beiden Zugaben gab es noch „Supersonic Speed“ zu hören (ohne geht’s nicht!) und als letztes Lied hat sich die Band „On My Way“ ausgesucht. Insgesamt haben Die Happy und die Gastmusiker etwa zwei ein viertel Stunden (!) Musik gespielt, was ich hier noch einmal ausdrücklich loben möchte. Es war ein Abend wie ein kurzer, aber sehr erholsamer Urlaub.

Viele Grüße,

Felix

Martas Geste zeigt: es kann sich nur um "Like A Flower" handeln


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.