
Zum Glück war das kein Aprilscherz. Die Happy sind auf Unplugged-Tour und ich durfte die Konzerte in Aschaffenburg (1. April) und in München (2. April) erleben. In Teil 1 erzähle ich von Aschaffenburg (was schon sehr gut war), Teil 2 dreht sich um das Konzert in München (wo die Stimmung noch aufgeheizter war).
14.03 Uhr: Ich sitze im Zug von Nürnberg nach Aschaffenburg, es ist Zeit für das erste Die Happy-Konzert des Jahres. Und für mich mit einer Premiere: dieses Mal spielt die Band unplugged und mit einigen Gastmusikern.
14.35 Uhr: Nervig: Ein anderer Fahrgast beschallt mit seinem Geschnarche die Menschen um sich herum.
14.55 Uhr: Der Schnarcher ist weg, dafür ist jetzt ein Schlaf-Simulant da. Kommt der Schaffner vorbei, geht er auf die Toilette oder seine Äugelein fallen zu. Ein Schelm, wer da Böses denkt.
15.45 Uhr: Ich gehe auf mein Hotel-Zimmer in Aschaffenburg, das mit dezentem IKEA-Charme daherkommt. Im Badezimmer ist der Boden nass.
16.15 Uhr: Bei bestem Frühlingswetter vertrete ich mir die Beine, gehe auch am Colos-Saal vorbei, wo ich zufällig einen Gastmusiker des heutigen Abends, Lutz Möller, erkenne.
18.20 Uhr: Ich mache mich auf den Weg zum Colos-Saal, dort bin ich mit einem weiteren Die Happy-Fan verabredet. Noch ist nicht viel los.
19.00 Uhr: Wir dürfen rein! Ich sichere mir einen Platz direkt in der ersten Reihe, genau in der Mitte. Besser kann es nicht laufen. Dann hole ich mir etwas zu trinken.

Jake Roeder
20.00 Uhr: Jake Roeder kommt auf die Bühne. Seine Lieder kenne ich nicht, er macht einen sympathischen Eindruck.
20.35 Uhr: Die Umbaupause beginnt. Auf der Bühne ist es recht eng. Martas Hocker steht direkt an meinem Platz.

Marta Jandová
21.00 Uhr: Es geht los! Die Band betritt die Bühne. Neben der Stammbesetzung Marta, Ralph, Thorsten und Jürgen sind als Gastmusiker Lutz Möller, Patrick Wieland und Taifun dabei. Alle haben sich schick angezogen. Die Herren im schwarzen Anzug (außer Lutz, sein Anzug ist weiß), Marta im schwarzen Kleid. Ich bin ein bisschen baff, denn so nah war ich der Band dann doch noch nie. Und ich freue mich, denn Marta gibt mir die Hand.

Marta mit ihrer Pinnwand
21.20 Uhr: Marta zeigt uns ihre Pinnwand, die für Mitbringsel von Fans gedacht ist. Wer ihr also etwas für die Pinnwand geben möchte, ist herzlich eingeladen.

Lutz Möller, besser bekannt als Porno-Lutz
21.40 Uhr: Lutz, der im weißen Anzug, wird wegen seines geschmackvollen Kleidungsstils ab sofort nur noch Porno-Lutz genannt.

Willst du meine Frau werden?
22.00 Uhr: Während Marta „Slow Day“ singt, kommt ein Fan auf die Bühne. Erst dachte ich, dass sei Martas Duett-Partner, aber es stellte sich heraus, dass der Herr seiner Freundin jetzt einen Heiratsantrag machen will. Während die Band immer noch „Slow Day“ spielt, fragt er seine Freundin, ob sie seine Frau werden will. Sie sagt ja und beide tanzen noch auf der Bühne. Schön. Danach hält Marta nacheinander Lutz, Ralph, Jürgen, Thorsten, Taifun und Patrick das Mikrofon unter die Nase, damit jeder einmal „Slow Day“ singt.

Jürgen Stiehle
22.30 Uhr: Jürgen und Taifun liefern sich ein musikalisches „Battle“. Während Taifun trommelt, was die Bongos hergeben, legt Jürgen am Schlagzeug nach.

Thorsten Mewes
22.40 Uhr: Thorsten erzählt, dass man im Moment auf diehappy.de für seine Lieblingslieder abstimmen kann. Die Favoriten kommen auf die nächste Die Happy-Platte.
23.10 Uhr: Der Abend neigt sich dem Ende zu. Marta stellt kurz noch mal jeden Musiker vor.
23.20 Uhr: Nachdem alle die Bühne verlassen haben, kommt die Band doch noch einmal wieder. Der Abend klingt mit „On my way“ aus.

Ende gut, alles gut
Fazit: Ein wunderschöner Abend geht zu Ende. Überraschende Einlagen und tolle Unplugged-Versionen bekannter Lieder, das war eine sehr schöne Abwechslung zu den üblichen Konzerten. Ein Lob auch an die Gast-Musiker, die sich sehr harmonisch in die Band einfügen. Danke für diesen wundervollen Abend, wir sehen uns morgen wieder!


Patrick Wieland





Ralph Rieker und Jürgen Stiehle


Marta legt ihre Beine auf Ralphs Kontrabass








Marta (ohne h)

