Ersteindruck von Risiko: Das Duell

August 29, 2009
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Die Verpackung von Risiko: Das Duell.

Risiko ist Ihnen bestimmt ein Begriff, oder? Der Brettspiel-Klassiker ist fast schon zu einer Institution in der gepflegten Spiele-Abend-Runde geworden. Wie oft wurde um die Weltherrschaft gekämpft, heimlich Bündnisse mit anderen Spielern geschlossen oder in letzter Sekunde der rettende Kartensatz ausgespielt…

Seit einiger Zeit gibt es nun eine spezielle Zwei-Spieler-Variante zu kaufen – und darüber möchte ich berichten. Zwar kann man das normale Risiko auch zu zweit spielen, doch spannender war es immer mit noch mehr Spielern. Daher stellt sich die Frage, wie sich die Zwei-Spieler-Variante, die ausschließlich für zwei Spieler gedacht ist, schlägt. Passenderweise trägt diese neue Variante den Untertitel Das Duell.

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Das Spielbrett von Risiko: Das Duell.

Die Auffälligste Änderung wurde an der Karte vorgenommen. Anstelle der ganzen Welt stellt sie nun einen Ausschnitt Europas dar. Bei Risiko: Das Duell gibt es drei Parteien: Spieler Blau, Spieler Rot und die neutralen Truppen. Die Länder werden wie gewohnt gemischt und an die drei Parteien verteilt, wobei der neutrale Spieler immer vier bestimmte Länder bekommt. Das hat mit der neuen Missions-Struktur zu tun.

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Erfüllen Sie drei von acht Missionen, um zu gewinnen.

Im klassischen Risiko wurde entweder um die Weltherrschaft gespielt oder es galt, eine Mission zu erfüllen. Bei der neuen Variante werden pro Spiel acht Missionen auf das Spielbrett gelegt. Der Spieler, der zuerst drei Missionen erfüllt, gewinnt das Spiel. Alternativ ist es aber auch möglich, alle Länder des Gegners zu befreien. In den ersten beiden Testpartien sind die Missionen nicht besonders zum Tragen gekommen. Eher wurde versucht, sein Gegenüber zu vernichten. Die neutrale Partei bekommt bei jeder Partie vier Länder, in denen besondere Einrichtungen stehen. Bei einigen Missionen lautet das Ziel, diese Einrichtungen zu erobern.

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Die grauen Klötzchen symbolisieren Städte.

Auch neu sind die Städte, die zufällig auf den Ländern verteilt werden. Sie haben keinen Einfluss auf das Kampfgeschehen. Doch zu Beginn, wenn die eigenen Länder gezählt werden, werden sie wie ein Land mitgezählt. Wer also viele Länder mit Städten hat, bekommt mehr Einheiten-Nachschub. Zu den Städten darf jeder Spieler zu Beginn eines Spiels ein Land aussuchen, auf dem seine Hauptstadt steht. Die hat nicht nur einen ideellen Wert, sie bringt auch zu Beginn jeder Runde eine Einheit mehr auf das Spielbrett. In den ersten Partien stellten sich die Länder mit Hauptstadt als strategische besonders wichtig heraus. Wer es gar schafft, seine Hauptstadt und die seines Feindes zu besetzten, bekommt jede Runde zwei Einheiten zusätzlich. Neben Städten und Hauptstädten gibt es in Risiko: Das Duell nun auch Länder, die durch versumpftes oder bergiges Gelände geprägt sind. Diese Länder dürfen vom Angreifer nur mit zwei anstelle wie sonst üblich mit drei Würfeln angegriffen werden.  Hier hat der Verteidiger also bessere Chancen, sich einem Angriff zu erwehren.

Je mehr gefallene Soldaten im Lazarett sind, desto mächtigere Boni dürfen Sie nutzen.

Je mehr gefallene Soldaten im Lazarett sind, desto mächtigere Boni dürfen Sie nutzen.

Es gibt noch eine wichtige Neuerung: das Lazarett. Auf einem kleinen Brettchen werden die gefallenen Soldaten aufgereiht, sie wandern nun nicht mehr einfach in den Einheitenpool zurück. Wer also beim Würfeln wenig Glück hat und Einheiten verliert, dessen Lazarett füllt sich schnell. Am Anfang jeder Runde darf sich der Spieler für die gefallenen Soldaten einen Bonus oder mehrere Boni „kaufen“. Zum Beispiel bekommt er für sieben Gefallene drei Einheiten als Verstärkung. Für sechs Gefallene kann man einen Aufstand in einem neutralen Gebiet auslösen und so einen Angriff aus einem neutralen Gebiet in ein benachbartes Land starten. Oder man baut für zehn Gefallene einen Flugplatz, der die höchste Augenzahl beim Würfeln um eins erhöht (nur in der näheren Umgebung). Somit darf der Spieler, der Pech beim Würfeln hat, trotzdem noch für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Risiko: Das Duell hat mich in den ersten Partien gut unterhalten. Am interessantesten finde ich die Möglichkeiten, die einem das Lazarett bieten. So kann auch der schwächere Spieler noch einmal etwas ausrichten und zum Beispiel mit einem Aufstand die Hauptstadt des Gegners angreifen. Trotzdem kommt man aber irgendwann an dem Punkt an, wo eine Partei die Überhand gewinnt, da hilft dann auch das Lazarett nicht mehr. Wer das Spielprinzip von Risiko mag und trotzdem nach ein bisschen Abwechslung sucht, der sollte sich Risiko: Das Duell näher anschauen. Das Spiel ist ausschließlich zu zweit spielbar. Eine Partie dauert etwa 90 Minuten.


Horst Schlämmer – Isch kandidiere!

August 25, 2009

Der Mann, der die Männerhandtasche erfunden hat, ist seit einigen Tagen im Kino zu sehen. Hape Kerkeling schlüpft einmal mehr in die Haut des unrasierten Horsts, seines Zeichens stellvertretender Chefredakteur des grevenbroicher Tagblatts.

Horst Schlämmer hat seinen Job satt. Er fühlt sich zu Höherem berufen, als sein Dasein in einer kleinen Redaktion zu fristen. Nachdem er die Anweisung erhält, Politiker zur anstehenden Wahl zu interviewen, beschließt er, seine eigene Partei zu gründen (HSP – Horst Schlämmer Partei) und will Bundeskanzler werden. Eine Handvoll Anhänger hat er, aber zu einer Parteigründung braucht er eine Menge Unterschriften. Also zieht er los, macht Werbung für seine Partei und kann sogar einige Prominente für seine Zwecke gewinnen, wie etwa Bushido. An mancher Stelle gelingt es Hape Kerkeling, durchaus amüsante Situationen zu kreieren. Doch oft wirken die Szenen lose aneinandergereiht. Leider erfährt man auch nicht viel Neues über die Person Horst Schlämmer. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er die Auftritte von Jürgen Rüttgers, Claudia Roth, Cem Özdemir, Frontal-Moderator Theo Koll usw. witzig findet oder sie als Wahl- bzw. Eigenwerbung enttarnt.

Insgesamt ist Horst Schlämmer – Isch kandidiere! ein akzeptabler Zeitvertreib, von dem ich mir aber etwas mehr versprochen habe. Für einen Kinofilm fehlt mir die große Überraschung, die man noch nicht im Trailer gesehen hat. So, jetzt wisst ihr Bescheid.

Gruß,

Felix


Gamescom 2009: Messe-Eindrücke im Video

August 24, 2009

Bereits gestern wollte ich ein Video von der Gamescom hochladen, leider spuckte Youtube  aber immer wieder eine Fehlermeldung aus. Nun endlich hat es doch noch geklappt.

Viel Spaß beim Anschauen,

Felix


Gamescom 2009: Bilder von der Messe

August 22, 2009

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Bin heute von meinem Köln-Trip wiedergekommen. Habe die Games Convention Gamescom besucht. Am Vormittag konnte man sich auch ganz gut durch die Hallen bewegen, gegen Nachmittag wurde es dann aber doch etwas voller. Ansonsten: Wer schon mal auf der Games Convention war, der wird in Köln nicht viel Neues entdecken. An manchen Ständen herrschten Wartezeiten direkt aus der Hölle (passt ja ganz gut zu Diablo 3).

Einige Eindrücke von der Messe erhalten Sie in der unten stehenden Galerie. Ein Video zur Gamescom folgt demnächst.

Viel Spaß,

Felix


Da schau her #7: Medal of Honor: Airborne

August 2, 2009

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Heute habe ich ein paar Screenshots von Medal of Honor: Airborne gemacht. Demnächst folgt noch eine weitere Galerie mit Bildern aus dem Spiel.

Guten Abend,

Felix