So kann es gehen. Vor kurzem habe ich einen Eintrag über Spiele-Soundtracks geschrieben. Daher habe ich mir einige Musik-Stücke auf Youtube angehört. Später habe ich mal bei Amazon geschaut, was es denn so für Soundtracks zu kaufen gibt. Ich bin beim Halo-Soundtrack hängen geblieben, weil es inzwischen die Soundtracks von Teil 1 bis 3 in einer Box zu kaufen gibt (von Teil 2 sind nicht alle Lieder enthalten). Ich bin sehr zufrieden mit der Halo Triology.
Halo Triology: The Complete Original Soundtracks: Vorderseite
Rückseite
Inhalt
Wieder etwas später habe ich dann die Demo von Halo heruntergeladen und ein bisschen gespielt. Okay, ich besitze die ersten beiden Teile für meine Xbox, die habe ich nur gerade nicht griffbereit. Aber gut, die Demo war auch ganz unterhaltsam. Von der habe ich am Wochenende zwei Videos geschnitten: Eines vom Einzelspieler-, das anderer vom Mehrspieler-Teil. Außerdem habe ich auch ein paar Screenshots von Mehrspieler-Gefechten gemacht.
Wie vor einiger Zeit angekündigt folgt hier nun die zweite Bildergalerie zu Medal of Honor: Airborne. Bei dem neuerdings herbstlichen Wetter kann man sich ja mal ohne schlechtes Gewissen vor seinen PC setzten und ein bisschen spielen.
Was haben Fallen Empire: Legions, Quake Live und Battlefield Heroes gemeinsam? Alle sind gut gemachte, mehr oder weniger originalgetreue Browser-Spiel-Umsetzungen früherer PC-Titel. Seit gestern darf jeder Battlefield Heroes ausprobieren. Die Entwickler von Digital Illusions haben ihr altbekanntes Battlefield-Spielprinzip entschlackt und ihm einen neuen Comic-Look verpasst (der ein wenig an Team Fortress 2 erinnert). Egal ob Sie für die Royal Army oder der National Army antreten, Ihnen stehen immer drei Klassen zur Wahl. Mit ihrem Account dürfen Sie vier Helden erstellen. Dazu legen Sie zuerst optische Parameter fest und entscheiden sich dann für eine der Klassen: Soldier, Gunner oder Commando. Das Beste an der ganzen Sache ist: es kostet nichts. Wie das geht? Grundsätzlich müssen Sie fürs Spielen keinen Cent bezahlen. Sie können allerdings Geld in die „Spiele-Währung“ eintauschen, gennant Battlefunds. Damit steigen sie schneller im Rang auf, kaufen sich spezielle Kleidungsstücke oder Emotes. Doch auch ohne diese Vorteile und Spielereien macht Battlefield Heroes eine Menge Spaß.
Schnell findet man sich auf den überschaubaren Karten zurecht. Die Steuerung ist eingängig (und das gilt dieses Mal auch für die Flugzeuge!), die Grafik für ein Browser-Spiel außerordentlich hübsch. Wie von der Battlefield-Reihe gewohnt lautet das Ziel, Flaggenpunkte zu erobern. Um diese strategisch entscheidenden Punkte entbrennt schnell ein Kampf. Mit jedem Abschuss und jeder eroberten Flagge erhält ihr Held Erfahrung und steigt nach und nach im Level auf. Im Shop dürfen Sie sich dann neue Waffen, Fähigkeiten und Kleidungsstücke kaufen, wenn auch nur für eine gewisse Zeitspanne. Ihren Helden rüsten Sie dann mit gekauften Waffen und Fähigkeiten aus und schon im nächsten Match kann er beispielsweise auf den neuen Raketenwerfer zurückgreifen.
Battlefield Heroes nimmt sich zu keiner Zeit Ernst. Das liegt nicht nur an der Comic-Grafik, sondern auch den sogenannten Emotes, mit denen sie ihre Gegner veräppeln. Das Spielgefühl hat sich im Vergleich zu Battlefield 2 entsprechend verändert. Sie sehen ihre Spielfigur aus der „Über die Schulter“-Perspektive, die Laufgeschwindigkeit der Spielfiguren ist gemütlich. Realismus? Fehlanzeige! Mein erster Eindrück ist durchweg positiv: Battlefield Heroes spielt sich unkompliziert, motiviert durch ein Erfahrungspunkte-System und sieht obendrein noch verflixt hübsch aus.
Interesse geweckt? Hier gibt’s ein Video sowie jede Menge Screenshots zu Battlefield Heroes:
Folgen Sie diesem Link, um Battlefield Heroes selber zu spielen.
Seit der Ankündigung von Max Payne 3 samt kleiner Informations-Häppchen im März gab es keine Neuigkeiten zum Spiel – bis jetzt: Heute sehe ich auf pcgames.de die ersten abfotografierten Bilder von Max Payne 3! Was man darauf sieht ist in jedem Fall unerwartet. Die Bilder und die neuen Erkenntnissen liefert das US-Magazin Game Informer.
Im folgenden Teil möchte ich die Neuigkeiten vorstellen und dazu meinen Eindruck schildern. Denn einerseits freue ich mich über jede Neuigkeit zum Spiel, andererseits bin ich aufgrund der ersten Bilder skeptisch, in welche Richtung sich das Spiel entwickelt:
Max Payne „trägt“ nun eine Glatze und einen Bart. Auf dem Cover der Game Informer sieht man Max in einem verdreckten Unterhemd und zwei Pistolen. Ebenso trägt er ein Pistolenhalfter. Meine Meinung: Der Anblick ist erstmal sehr ungewohnt. Sicherlich ist das eine Möglichkeit, den Alterungsprozess des Helden darzustellen, doch das neue Aussehen wirft die Frage auf, ob aus Max nun nicht ein zu verbitterter, brutaler Mensch geworden ist. Der Pistolenhalfter ist zumindest ein Anzeichen seiner früheren Tätigkeit als Polizist und lässt hoffen, dass auch die Entwickler sich nicht zu weit vom ursprünglichen Max Payne entfernen.
Die ersten Bilder zeigen Sao Paulo in Brasilien. Was hat ein Max Payne-Spiel dort verloren? Meine Meinung: Natürlich hatte ich erwartet, dass Max Payne wieder in New York oder wenigstens in einer anderen Großstadt in den USA spielt. Stattdessen nun Sao Paulo in Brasilien. Wenn die Entwickler den Location-Wechsel plausibel erklären, kann ich damit wohl leben, aber eine andere Sache, die sich damit anscheinend auch ändert, ist die Atmosphäre. Wo ist das düstere, hoffnungslose Spielgefühl? Wo ist die dreckige, regnerische Stadtkulisse? Natürlich kann es auch sein, dass nur ein Teil des Spiels in Sao Paulo spielt und der Rest eher die Atmosphäre des Originals einfängt. Hier habe ich aber die Befürchtung, dass vom Spielgefühl der beiden Vorgänger etwas verloren geht.
Die Umgebung soll zerstörbar sein, außerdem soll es einen Tag- und Nachtwechsel geben. Meine Meinung: Ein paar Gegenstände konnte man schon in Teil 1 zerstören, Teil 2 bereicherte das Spiel zusätzlich mit Physik- und Ragdoll-Effekten. Da scheint es nur ein logischer Schritt zu sein, die Umgebung im neuen Teil auch zerstörbar zu machen. Dagegen wirft der angekündigte Tag- und Nachtwechsel die Frage auf, ob man sich im dritten Teil länger in einer Umgebung aufhalten wird. Wären die Levels in kleine Abschnitte eingeteilt, würde ein Tag- und Nachtwechsel kaum Sinn machen, oder?
Die Bullet-Time, also das zentrale Spielelement der Vorgänger, soll im dritten Teil wesentlich brutaler dargestellt werden. Meine Meinung: Es wird sich zeigen, was die Entwickler unter „wesentlich brutaler“ verstehen. Ich denke nicht, dass die Schießereien durch literweise Blut oder abtrennbare Gliedmaßen einen Mehrwert erhalten würden. Hoffentlich wird das Spiel nicht zu einer stumpfen Ballerei.
Es soll ein Deckungs-System ins Spiel integriert werden. Meine Meinung: Wenn es sich nahtlos ins Spielgeschehen einfügt und Spaß macht, es zu nutzen, sehe ich hier das Potential, die Schießereien etwas abwechslungsreicher zu gestalten als in den Vorgängern.
Es soll ein Mehrspieler-Modus integriert werdem. Meine Meinung: Einen Mehrspieler-Teil habe ich mir schon für den ersten Teil gewünscht. Hier wird es spannend, ob die Entwickler eine Chancengleichheit für alle Spieler gewährleisten können. Wird aus dem Mehrspieler-Teil ein unübersichtliches Geballer, bei dem der gewinnt, der am meisten Glück hat, dann kann ich auch gerne darauf verzichten.
Mein Gesamt-Eindruck: Was ich hier vom dritten Teil der Max Payne-Reihe gesehen habe, wirkt untypisch und will erst einmal nicht so recht mit den Vorgängern harmonieren. Doch ich bin davon überzeugt, dass mit einer starken Geschichte und sinnvollen Neuerungen ein Titel entstehen kann, der nicht nur treue Fans, sondern auch neue Spieler erreichen kann. Bitte, liebe Entwickler, lasst Max Payne 3 nicht zu einer stumpfen Baller-Orgie verkommen!