Die Happy-Double-Feature: Teil 2 in München (Freiheiz)

April 4, 2009

Marta regelt die Lautstärke des Publikums

Marta regelt die Lautstärke des Publikums

Zum Glück war das kein Aprilscherz. Die Happy sind auf Unplugged-Tour und ich durfte die Konzerte in Aschaffenburg (1. April) und in München (2. April) erleben. In Teil 2 erzähle ich vom Konzert in München.

In München habe ich mich mit einer guten Freundin getroffen. Am Abend sind wir zum Veranstaltungsort des Konzerts, der Freiheiz, gefahren. Es sind zwar schon einige Leute da, aber vor der Bühne ist trotzdem noch Platz. Wir stehen rechts vor der Bühne. Wie gestern in Aschaffenburg beginnt Jake Roeder gegen 20 Uhr.

Thorsten Mewes und Patrick Wieland

Thorsten Mewes und Patrick Wieland

Als Die Happy knapp eine Stunde später die Bühne betreten, stehe ich vor Patrick. Der Abend verlief ähnlich wie in Aschaffenburg, aber das Publikum in München ging noch ein bisschen mehr ab.

Rap-Einlage gefällig?

Rap-Einlage gefällig?

Als Überraschung gab es eine kleine Rap-Einlage (der Name des Künstlers ist leider nicht hängen geblieben). Da die Stimmung so gut war, hat Marta ein kleines Spiel gespielt. Sie hat die Lautstärke des Publikums mit der Hand dargestellt – je höher sie zeigte, desto lauter sang das Publikum.

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Marta zeigte also immer höher und das Publikum wurde immer noch ein bisschen lauter. Daher stieg Marta dann sogar auf ihren Stuhl, was die Menge zu Höchstleistungen anspornte. Von Skunk Anansie haben Die Happy „Hedonism“ gespielt, was sehr zum Mitsingen einlud. Auch wurde an einer Stelle ein Teil von „Dance with somebody“ von Mando Diao eingebaut. Immer wieder wurde folgender Ausschnitt gesungen, die Stimmung war dabei spitzenmäßig:

I’m falling in love with your favorite song
I’m gonna sing it all night long
I’m gonna dance with somebody
dance with somebody
dance dance dance

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Marta (wieder ohne h)

Lutz hat auch an diesem Abend seinen Spitznamen Porno-Lutz bekommen, Taifun und Jürgen haben sich wieder einmal ein kleines „Gefecht“ geleifert. Und obwohl für mich an diesem Abend nicht alles neu war, hat es mir in München sehr gut gefallen. Die Stimmung hier war jedenfalls noch besser als in Aschaffenburg. Ach ja, der Freundin hat es übrigens auch ziemlich gut gefallen. Mit „On my way“ ging mein achtes Die Happy-Konzert zu Ende. Es war spitze!!!

Freuen wir uns auf den 5. Juni 2009, wenn die neue CD/DVD von Die Happy erscheint.

Marta Jandová

Marta Jandová

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Patrick Wieland

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Taifun

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Patrick Wieland

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Like a flower

Like a flower

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Taifun trommelt gegen Jürgen

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Ein toller Abend geht zu Ende

Ein toller Abend geht zu Ende

Jake Roeder

Jake Roeder


Die Happy-Double-Feature: Teil 1 in Aschaffenburg (Colos-Saal)

April 4, 2009

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Zum Glück war das kein Aprilscherz. Die Happy sind auf Unplugged-Tour und ich durfte die Konzerte in Aschaffenburg (1. April) und in München (2. April) erleben. In Teil 1 erzähle ich von Aschaffenburg (was schon sehr gut war), Teil 2 dreht sich um das Konzert in München (wo die Stimmung noch aufgeheizter war).

14.03 Uhr: Ich sitze im Zug von Nürnberg nach Aschaffenburg, es ist Zeit für das erste Die Happy-Konzert des Jahres. Und für mich mit einer Premiere: dieses Mal spielt die Band unplugged und mit einigen Gastmusikern.

14.35 Uhr: Nervig: Ein anderer Fahrgast beschallt mit seinem Geschnarche  die Menschen um sich herum.

14.55 Uhr: Der Schnarcher ist weg, dafür ist jetzt ein Schlaf-Simulant da. Kommt der Schaffner vorbei, geht er auf die Toilette oder seine Äugelein fallen zu. Ein Schelm, wer da Böses denkt.

15.45 Uhr: Ich gehe auf mein Hotel-Zimmer in Aschaffenburg, das mit dezentem IKEA-Charme daherkommt. Im Badezimmer ist der Boden nass.

16.15 Uhr: Bei bestem Frühlingswetter vertrete ich mir die Beine, gehe auch am Colos-Saal vorbei, wo ich zufällig einen Gastmusiker des heutigen Abends, Lutz Möller, erkenne.

18.20 Uhr: Ich mache mich auf den Weg zum Colos-Saal, dort bin ich mit einem weiteren Die Happy-Fan verabredet. Noch ist nicht viel los.

19.00 Uhr: Wir dürfen rein! Ich sichere mir einen Platz direkt in der ersten Reihe, genau in der Mitte. Besser kann es nicht laufen. Dann hole ich mir etwas zu trinken.

Jake Roeder

Jake Roeder

20.00 Uhr: Jake Roeder kommt auf die Bühne. Seine Lieder kenne ich nicht, er macht einen sympathischen Eindruck.

20.35 Uhr: Die Umbaupause beginnt. Auf der Bühne ist es recht eng. Martas Hocker steht direkt an meinem Platz.

Marta Jandová

Marta Jandová

21.00 Uhr: Es geht los! Die Band betritt die Bühne. Neben der Stammbesetzung Marta, Ralph, Thorsten und Jürgen sind als Gastmusiker Lutz Möller, Patrick Wieland und Taifun dabei. Alle haben sich schick angezogen. Die Herren im schwarzen Anzug (außer Lutz, sein Anzug ist weiß), Marta im schwarzen Kleid. Ich bin ein bisschen baff, denn so nah war ich der Band dann doch noch nie. Und ich freue mich, denn Marta gibt mir die Hand.

Marta mit ihrer Pinnwand

Marta mit ihrer Pinnwand

21.20 Uhr: Marta zeigt uns ihre Pinnwand, die für Mitbringsel von Fans gedacht ist. Wer ihr also etwas für die Pinnwand geben möchte, ist herzlich eingeladen.

Lutz Möller, besser bekannt als Porno-Lutz

Lutz Möller, besser bekannt als Porno-Lutz

21.40 Uhr: Lutz, der im weißen Anzug, wird wegen seines geschmackvollen Kleidungsstils ab sofort nur noch Porno-Lutz genannt.

Willst du meine Frau werden?

Willst du meine Frau werden?

22.00 Uhr: Während Marta „Slow Day“ singt, kommt ein Fan auf die Bühne. Erst dachte ich, dass sei Martas Duett-Partner, aber es stellte sich heraus, dass der Herr seiner Freundin jetzt einen Heiratsantrag machen will. Während die Band immer noch „Slow Day“ spielt, fragt er seine Freundin, ob sie seine Frau werden will. Sie sagt ja und beide tanzen noch auf der Bühne. Schön. Danach hält Marta nacheinander Lutz, Ralph, Jürgen, Thorsten, Taifun und Patrick das Mikrofon unter die Nase, damit jeder einmal „Slow Day“ singt.

Jürgen Stiehle

Jürgen Stiehle

22.30 Uhr: Jürgen und Taifun liefern sich ein musikalisches „Battle“. Während Taifun trommelt, was die Bongos hergeben, legt Jürgen am Schlagzeug nach.

Thorsten Mewes

Thorsten Mewes

22.40 Uhr: Thorsten erzählt, dass man im Moment auf diehappy.de für seine Lieblingslieder abstimmen kann. Die Favoriten kommen auf die nächste Die Happy-Platte.

23.10 Uhr: Der Abend neigt sich dem Ende zu. Marta stellt kurz noch mal jeden Musiker vor.

23.20 Uhr: Nachdem alle die Bühne verlassen haben, kommt die Band doch noch einmal wieder. Der Abend klingt mit „On my way“ aus.

Ende gut, alles gut

Ende gut, alles gut

Fazit: Ein wunderschöner Abend geht zu Ende. Überraschende Einlagen und tolle Unplugged-Versionen bekannter Lieder, das war eine sehr schöne Abwechslung zu den üblichen Konzerten. Ein Lob auch an die Gast-Musiker, die sich sehr harmonisch in die Band einfügen. Danke für diesen wundervollen Abend, wir sehen uns morgen wieder!

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Patrick Wieland

Patrick Wieland

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Ralph Rieker und Jürgen Stiehle

Ralph Rieker und Jürgen Stiehle

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Marta legt ihre Beine auf Ralphs Kontrabass

Marta legt ihre Beine auf Ralphs Kontrabass

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Marta (ohne h)

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Die Happy in Passau – und ich auch!

Oktober 18, 2008

Links: Das Die Happy-Plakat. Rechts: Felix' Vorfreude.

Freitag, der 17.10., 17 Uhr

Es ist wieder Mal so weit. Eben waren es noch Wochen, nun dauert es nur noch einige Stunden, bis ich mein nächstes Die Happy-Konzert besuche (das vierte dieses Jahr!). Dafür habe ich mir diesen Tag extra frei genommen, um entspannt mit der Bahn nach Passau zu fahren. Die Deutsche Bahn hat sich für diesen Tag aber erst noch ein paar Späße einfallen lassen: 1. Mein Zug fährt an einem anderen Gleis ab, 2. Der Wagen mit meiner Sitzplatzreservierung fehlt, 3. Der Zug hat 18 Minuten Verspätung. Da ich trotz der Widrigkeiten einen Sitzplatz bekommen habe und auch kein einziges Mal umsteigen muss, sehe ich das dann aber doch recht gelassen. Gegen 14.45 Uhr komme ich in Passau an, das Wetter ist richtig schön und nach ein paar Minuten bekomme ich eine Ahnung, in welcher Richtung sich mein Hotel befindet. Das finde ich dann auch recht schnell, checke ein und gehe nach einer kurzen Pause in Richtung Stadt. Passau macht einen richtig netten Eindruck mit all den alten Gebäuden, der Inn, vielen kleinen Gassen usw. Ich gehe zum Veranstaltungsort des heutigen Konzertes, dem ProLi, damit ich später ohne Probleme den Weg finde. Als ich da bin, ist noch kein Die Happy-Fan zu sehen. Gut, denke ich mir, da hab ich noch etwas Zeit und ich spaziere noch ein bisschen an der Inn entlang und gehe dann wieder zurück zum Hotel und schreibe die Zeilen, die Sie gerade lesen.

Samstag, der 18.10., 0.30 Uhr

Endlich Stille, aber ein durchgehendes Piepgeräusch auf den Ohren. Das Konzert ist vorbei, meine Klamotten sind nassgeschwitzt – doch ich fange besser vorne an. Nachdem ich etwas gegessen hatte, bin ich zum Hotel zurückgegangen und habe mich fertig gemacht. Gegen 19.15 Uhr bin ich losgegangen und etwa 10 Minuten später am ProLi angekommen. Draußen standen schon ein paar Leute. Man konnte schon reingehen – aber noch nicht zur Bühne. Dafür erfuhr ich, dass es im ersten Stock ein Cafe gibt. Gut, also nichts wie hin. Ich komme herein und wen sehe ich? … Marta!!! Ich grüße und verstehe erst jetzt, dass ich gerade Marta von Die Happy gegrüßt habe. Cool! Ich suche mir einen Tisch und sehe auch Thorsten an dem Nachbartisch mit Marta und weiteren Leuten sitzen. Nach einer Weile sind sie wieder verschwunden, aber egal, das nenne ich Fan-Nähe! Gegen 20 Uhr gehe ich in die Eingangshalle, denn auf meinem Ticket steht, dass um 20 Uhr der Einlass beginnt. Wie ich feststellen muss stimmt das aber nicht ganz, es geht erst eine halbe Stunde später los. Also heißt es: Warten. Nach einer halben Stunde gebe ich meine Jacke an der Garderobe ab, schnappe mir ein Getränk an der Bar und sitze nun im ProLi auf einer Stufe und schaue mir an, wie sich der Raum langsam mit Menschen füllt. Um 21 Uhr beginnt die Vorband Nulltarif den Zuschauern einzuheizen. Der Raum ist sehr überschaubar, ich würde auf 300 Besucher tippen (wobei meine Schätzungen auch gerne mal daneben liegen). Nach den ersten Liedern stelle ich mich in die Mitte des Raumes und dann kommt die nächste Überraschung: Thorsten von Die Happy steht vor mir im Publikum und hört sich auch die Vorband an. Mir hat Nulltarif überraschend gut gefallen, Respekt dafür! Nachdem sie gegen 21.40 Uhr fertig waren, bin ich weiter nach vorne gegangen und stand in der ersten Reihe. Nun waren die Umbaumaßnahmen im Gange. Einmal hieß es noch warten. Die Instrumente wurden gecheckt und dann war klar: lange dauert es nicht mehr. Gegen 22.15 Uhr ging es los: Jürgen, Thorsten, Ralph und Marta kamen auf die Bühne. Dieses Mal stand ich links vor der Bühne, also vor Thorsten. Die Liederauswahl war an die der vergangenen Konzerte angelehnt, aber es gab auch ein paar Neuerungen. Wunderschön war zum Beispiel „Breathing“, dass vorher meines Wissens eher selten gespielt wurde. Außerdem wurden „The Ordinary Song“, „Goodbye“, „Big Boy“, „Adam’s Eyes“ (cool!), „Perfect“, „Bitter To Better“, „Genuine Venus“, „Wanna Be Your Girl“ und „Like A Flower“ gespielt, an alle Lieder kann ich mich nicht erinnern. Schade: „Still Love You“ war nicht mit dabei. Ich war sehr froh, wieder in die erste Reihe gekommen zu sein. Das alte Problem: schon nach dem ersten Lied hatte ich eine trockene Kehle. Es war sowieso recht warm in ProLi, sodass es ein anstrengender Abend wurde – da half auch Martas Dusche mit einer Wasserflasche wenig. Trotzdem sehr aufmerksam! Das Springen und Singen hat sich definitiv gelohnt: Ein paar Mal kam Marta zu uns auf die linke Seite, sodass wir für einen kurzen Moment ganz nah gemeinsam gesungen haben. Einmal haben wir uns sogar die Hände geschüttelt! Ich hatte an diesem Abend das Gefühl, dass sie mich wiedererkannt hat.

Um kurz vor Mitternacht kündigte Thorsten eine Zugabe an, die deshalb wenig überraschend war, aber die Zeit drängte, um 24 Uhr sollte Ruhe im ProLi einkehren. Das war mir ehrlich gesagt auch ganz Recht, denn inzwischen war ich ziemlich ausgepowert. Die letzten Töne verklangen, die Bandmitglieder bedankten sich, das Publikum klatschte – ein schöner Auftritt ging vorbei. Jürgen warf seine Drumsticks ins Publikum, Marta versteckte sich hinter einer großen Box, zog ihr Die Happy-Shirt aus und warf es ins Publikum – dann war die Bühne leer. Ich ging zu meinem Getränk und leerte es schnell, wartete an der Garderobe kurz auf meine Jacke und ging dann zum Hotel. Schnell nahm ich noch eine Dusche und schlief ein. Gute Nacht!

Samstag, der 18.10., 14.00 Uhr

Nachdem ich noch ein bisschen durch Passau gegangen und im Saturn günstig ein paar Staffeln Emergency Room erstanden habe, sitze ich in nun im Zug Richtung Nürnberg. Dieses Mal ohne Verspätung und mit meinen reservierten Sitzplatz. Schön! Das Pfeifen auf den Ohren ist zwar noch nicht ganz weg, aber schon weniger geworden. Es bleibt festzuhalten: Die Wartezeit vor dem Konzert hat ein bisschen genervt, die Vorband Nulltarif ist live gar nicht mal übel, Die Happy ist eine tolle Band, ich hab’ Marta die Hand geschüttelt und in weniger als einer Woche sehe ich die Vier wieder – dann in Aschaffenburg.

Einige Bilder aus Passau:

Einen schönen Sonntag wünscht

Felix


Games Convention 2008: Der krönende Abschluss

August 26, 2008

Als sei die Games Convention für sich nicht schon aufregend genug, hatte ich dieses Jahr unglaubliches Glück. Am Samstag lese ich zufällig, dass Die Happy am Sonntag auf der Games Convention ein Konzert spielen (ausgerechnet Die Happy, meine Lieblings-Live-Band!). Ich dachte mir, dass kann doch nicht wahr sein, denn eigentlich war geplant, dass ich am Samstag wieder nach Hause fahre. Mehrere Telefonate später hatte ich eine Rückfahrgelegenheit für den Sonntag, was bedeutet: Ich kann das Konzert doch sehen! Morgens hatte es noch geregnet, aber während des Konzertes war es trocken. Wie beim Oberfranken Festival konnte ich einen Platz in der ersten Reihe ergattern. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, Die Happy erst wieder im Oktober zu sehen, so war das Konzert auf der Games Convention eine tolle Überraschung. Einen besseren Abschluss für die Games Convention kann es nicht geben.

Einige Bilder vom Die Happy-Auftritt finden Sie unter diesen Zeilen:

Bis bald,

Felix


Die Happy beim Oberfranken Festival

August 3, 2008

Gestern war es endlich wieder soweit. Nach dem grandiosen Die Happy-Konzert in Ulm (was für mich das beste Konzert bisher war) habe ich gestern das Oberfranken Festival in Lichtenfels besucht, um dieses geniale Band endlich wieder live zu sehen.

Easy Come Easy Go

Wenig spannend sind meist Hin- und Rückfahrt zum Festival, deshalb halte ich mich kurz. Abfahrt um 16:40 Uhr vom Nürnberger Hauptbahnhof, planmäßige Ankunft um 18 Uhr in Lichtenfels. Dort stelle ich fest, dass kaum etwas los ist. Ich wollte mich auf mein Gehör verlassen und den Weg zum Festival anhand der in der Ferne zu hörenden Musik finden. Tatsächlich bin ich aber planlos durch Lichtenfels gelaufen, bis mir drei Jugendliche den Weg zum Festival beschrieben. Etwa zehn Minuten später war ich am Schützenplatz, lies mir ein Bändchen ums Armgelenk machen und war da – auf dem Oberfranken Festival. Nun hatte ich noch Zeit in Ruhe ein Stück Pizza zu essen und etwas zu trinken, denn laut der Festival-Homepage sollten Die Happy gegen 20 Uhr spielen. Das Gelände war sehr überschaubar und noch lange nicht voll. Für ein Festival waren recht wenige Leute da. Egal, das Wetter war beständig und es hat den ganzen Abend nicht einen Tropfen Regen gegeben. 4Lyn standen auf der Bühne und gegen 19.45 Uhr stellte ich mich vor die Bühne, gleich sollte es losgehen. Denkste! Auf dem Festival gab es zwei Bühnen. Nicht aber, dass auf beiden Bühnen parallel gespielt wurde – NEIN – die Bands wechselten sich ab. So standen dann erst noch Lowtus auf der anderen Bühne, ich wartete vor der anderen. Die wurde allmählich für Die Happy aufgebaut. Nicht um 20 Uhr, sondern erst gegen 21.15 Uhr hatte das Warten ein Ende. Das Geniale: Da ich früh an der Bühne stand und das Festival nicht gerade überlaufen war, stand ich so weit vorne, dass daraus schon bald ein Platz in der ersten Reihe wurde, also ganz vorne! Ja, und dann ging es endlich los, Marta, Thorsten, Ralph und Jürgen kamen auf die Bühne.

No Slow Day

Ich stand vorne rechts, ziemlich genau vor Ralph und hatte hier so eine Aussicht, wie man sie sich nur wünschen kann. So weit vorne stand ich noch nie bei einem Konzert. Ich kam noch mit einem Kollegen ins Gespräch, der meinte, er wäre nur wegen Die Happy beim Oberfranken Festival – richtig so! Naja, nach den ersten ein, zwei Liedern war es dann soweit, dass ich mit gehüpft bin, wie es nur ging. Das hatte leider zur Folge, dass ich schon nach 15 Minuten wieder Durst hatte, aber da musste ich jetzt durch. Es war so toll, ganz vorne zu stehen. Natürlich konnte ich auch Marta gut sehen, Thorsten und Jürgen waren etwas weiter weg. Wenn ich mitsang oder die Hände in der Luft waren, dann hatte ich richtig das Gefühl als würde ich gemeinsam mit der Band einen Song singen. Genial! An die Lieder-Auswahl kann ich mich nur bruchstückchenhaft erinnern, folgende waren dabei: „Easy Come Easy Go“, „New York – Tokyo“, „Wanna Be Your Girl“, „Goodbye“. Meine Highlights waren die aktuelle Single „Still Love You”, „The Ordinary Song” und „Supersonic Speed“. „Slow Day” war leider nicht dabei . Die Band hat nur etwa 75 Minuten gespielt, weil dann EL*KE auf der anderen Bühne dran waren. Nach dem Auftritt habe ich mir was zu trinken und ein Die Happy-Poster gekauft und schlenderte zurück zum Bahnhof, um nach Hause zu fahren. Um 1 Uhr war ich endlich angekommen.

Fazit

Ich hatte erst so meine Bedenken, ob dieser Abend so richtig Spaß machen wird. Wenig Festival-Besucher und die Verschiebung im Zeitplan waren jedenfalls nicht die besten Vorboten. Ich sag mal so: Die Happy haben jeden Zweifel weggrockt! Nach ein paar Minuten ging es mal wieder nur ab und mein Platz in der ersten Reihe war einfach genial. Man hatte das Gefühl, dass Thosten und Marta jeden einzelnen wahrnehmen. Wirklich schade war, dass sie nur gut eine Stunde gespielt haben. Trotzdem: Die Happy bleibt für mich aktuell die beste Live-Band!

Einen schönen Sonntag wünscht

Felix