Die Happy beim Uni Festival 2009 in Siegen

Juli 4, 2009
Die Happy beim Siegener Uni Festival

Die Happy beim Siegener Uni Festival

Gestern fand in Siegen ein kleines, aber feines Festival statt. Da ich mir die Stadt sowieso anschauen wollte, habe ich meinen Abstecher nach Siegen so gelegt, dass ich auch das Uni Festival besuchen konnte.

Der Weg ist das Ziel

Am Vormittag war es ziemlich schwül, in der Mittagszeit zogen dann allerdings Wolken auf. Hoffentlich regnet es nicht beim Festival, dachte ich mir. Vom Bahnhof fuhr ich mit einem Bus zum Universitätsgelände auf dem Haardter Berg. Da ich bereits am Tag zuvor bei der Uni war, wusste ich, wo sich das Festival-Gelände befindet. Gegen 17 Uhr wurde man hereingelassen. Gewundert habe ich mich über die Einlass-Kontrolle, denn die Sicherheitsleute haben nicht nachgeschaut, was in meinen Taschen ist. Naja, mir soll’s recht sein. Nach einem kleinen Imbiss ging’s auf zur Bühne. Man könnte das Festival als „Mini-Rock im Park“ bezeichnen, was ja nicht bedeutet, dass es kein guter Abend wird. Bevor die erste Band ihren Auftritt hatte, regnete es natürlich noch ein bisschen. Danach blieb das Wetter glücklicherweise stabil.

Steigerungsfähig

Play The Gallery (1)

Play The Gallery (1)

Play The Gallery (2)

Play The Gallery (2)

Play The Gallery (3)

Play The Gallery (3)

Die erste Band des Abends stand nicht von vornherein fest, sie hat sich in einem Contest durchgesetzt. Es spielte Play The Gallery, eine Band direkt aus Siegen. Es standen zwar nur wenige Leute vor der Bühne, trotzdem war ich positiv überrascht, denn Play The Gallery machte nicht nur einen sympathischen Eindruck, auch ihre Lieder waren interessant. Die Sängerin stand kaum länger als drei Sekunden auf einer Stelle, sondern war fast immer in Bewegung.

Luxuslärm (1)

Luxuslärm (1)

Luxuslärm (2)

Luxuslärm (2)

Luxuslärm (3)

Luxuslärm (3)

Nach der Umbaupause war die Zeit reif für ein bisschen Luxuslärm. Auch diese Band habe ich live noch nicht gesehen, lediglich ihre Single „1000 Km Bis zum Meer“ habe ich schon ab und zu im Radio gehört.

Jedenfalls wurde es voller auf der Wiese und schon das zweite oder dritte Lied war „1000 Km Bis zum Meer“. Play The Gallery hat mir schon gut gefallen, aber Luxuslärm hat mindestens noch eine Schippe draufgelegt. Mit jedem gespielten Lied taute das Publikum ein Stückchen weiter auf.

Luxuslärm (4)

Luxuslärm (4)

Luxuslärm (5)

Luxuslärm (5)

Luxuslärm (6)

Luxuslärm (6)

Luxuslärm (7)

Luxuslärm (7)

Luxuslärm_8

Luxuslärm (8)

Gegen Ende des etwa einstündigen Auftritts wurde nicht nur ein Stück von Rage Against The Machine gecovert, „1000 Km Bis zum Meer“ wurde noch einmal gespielt. Nun war sichergestellt, dass jeder das Lied mindestens einmal gehört hatte und das Publikum sang jetzt noch lauter und sprang in die Luft, kurzum: die Stimmung war richtig gut!

Im Freudentaumel

Die Happy (1)

Die Happy (1)

Die Happy (2)

Die Happy (2)

Die Happy (3)

Die Happy (3)

Die Happy (4)

Die Happy (4)

Die Happy (5)

Die Happy (5)

Luxuslärm hat mir richtig gut gefallen, können Die Happy das noch toppen, fragte ich mich. Ich fragte mich das genau so lange, bis Ralph, Thorsten, Jürgen und zum Schluss Marta auf die Bühne kam, allesamt gut gelaunt, und endlich losrockten. Und schon sprangen die Leute in die Luft, voller Freude, Die Happy zu sehen. Mein Eindrück war, dass sie an diesem Abend richtig Bock hatten, in Siegen aufzutreten. Neben bekannten Liedern gab’s für mich auch eine Premiere: der neue Song „Rebel In You“, der ziemlich abgeht. Ich denke, dass ist so ein Lied, dass nur live sein ganzes Potential entfaltet.

Das neue „Most Wanted“-Album, auf dem sich auch „Rebel In You“ befindet, erscheint übrigens am 17. Juli. Nachdem sich Die Happy eine klitzekleine Pause gönnten, spielten sie auch einen Song von Skunk Anansie. Wie so oft war es ein sehr schönes Konzert.

Die Happy (6)

Die Happy (6)

Die Happy (7)

Die Happy (7)

Die Happy (8)

Die Happy (8)

Die Happy (9)

Die Happy (9)

Die Happy (10)

Die Happy (10)

Die Happy (11)

Die Happy (11)

Ende in Sicht

Das Uni Festival 2009 hinterlässt bei mir einen durchweg positiven Eindruck. Mit knapp elf Euro war der Eintrittspreis ein Schnäppchen, der Sound war gut und nicht nur Die Happy haben Siegen erwartungsgemäß gerockt, auch die Vorbands hatten ihren Anteil daran.

Gruß,

Felix


Mit Die Happy in den Weihnachtsurlaub!

Dezember 24, 2008
diehappy_aufmacher

Die Happy von links: Thorsten Mewes, Jürgen Stiehle, Marta Jandová und Ralph Rieker.

Ursprünglich dachte ich, dass das Die Happy-Konzert in Aschaffenburg vor zwei Monaten das letzte für dieses Jahr sei, aber da habe ich mich geirrt. Einen Tag vor Weihnachten rockten Die Happy Nürnberg -  und das war zu verlockend, als dass ich diese Gelegenheit auslassen könnte.

Den 23. Dezember hatte ich mir freigenommen, um ganz in Ruhe alle Dinge für die Heimreise an Heiligabend vorzubereiten. Abends ging es dann auf nach Nürnberg, genauer gesagt zum Hirsch. Gegen 20 Uhr kam ich an und draußen hatte sich schon eine Schlange gebildet. Etwa 20 Minuten hats gedauert, dann war ich drinnen. Nach einiger Wartezeit spielten gegen 21 Uhr die Vorband Trustgame, deren Musik man sich ganz gut anhören konnte. Lustigerweise habe ich ein Mädchen getroffen, das auch schon beim Konzert im Colos-Saal in Aschaffenburg dabei war. Nach dem Auftritt von Trustgame suchte ich mir einen guten Platz vor der Bühne. Nach der Umbaupause und dem Soundcheck ging es gegen 22.15 Uhr endlich los, das Intro erklang. Wenig später betraten Jürgen, Thorsten, Ralph und zuletzt Marta die Bühne. Wie man es von Die Happy gewohnt ist, wechselten sich rockige Lieder mit ruhigeren ab. Und auch ein kleiner Vorgeschmack auf die bevorstehende Unplugged-Tour durfte natürlich nicht fehlen. Bis auf das Ärgernis, dass der Akku meiner Digitalkamera beim letzten Drittel des Konzertes den Geist aufgab, war das Konzert eine gelungene Veranstaltung. Gut, ich habe es „nur“ in die zweite Reihe geschafft, aber es war wieder einmal ein tolles Erlebnis, mit der Band zusammen zu singen und zu springen. Wie das so ist, vergeht die Zeit auf einem so schönen Abend viel zu schnell. Gegen Mitternacht verabschiedete sich die Band mit „Supersonic Speed“ und die Besucher schoben sich langsam in Richtung Ausgang. Hier kam es dann zur Zufallsbegegnung Nummer 2: Dieses Mal habe ich einen Die Happy-Fan wiedererkannt, der auch schon beim Oberfranken Festival in Lichtenfels dabei war. Die Welt ist klein…

Ich fuhr nach Hause und haute mich hin, denn den nächsten Tag musste ich früh aufstehen, die Heimreise stand auf dem Tagesplan. Das war dann wohl wirklich das letzte Die Happy-Konzert für dieses Jahr. Ich bedanke mich bei Die Happy für die vielen schönen Momente, die sie mir dieses Jahr beschert haben. Außerdem bedanke ich mich bei den Besuchern meiner Seite für das Interesse an meinen (mehr oder minder informativen) Einträgen.

Ich wünsche schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

Felix

Zum Abschluß hier noch die schönsten Schnappschüsse vom Konzert (zum Vergrößern aufs Bild klicken):

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Die Happy in Aschaffenburg – mein Tour-Abschluss-Konzert 2008

Oktober 24, 2008

Die Happy rockten am Freitag-Abend den Colos-Saal. Was für ein Auftritt!

Vor nicht einmal einer Woche war ich in Passau unterwegs, um Die Happy live zu sehen. In Aschaffenburg fand heute mein fünftes und voraussichtlich letztes Die Happy-Konzert für das Jahr 2008 statt. Warum das  noch besser als in Passau war, will ich nun erzählen.

Donnerstag, der 23.10., 23.15 Uhr

Nach einem halben Arbeitstag bin ich vom Nürnberger Hauptbahnhof gegen 14 Uhr nach Aschaffenburg gefahren. Dieses Mal war sogar der Wagen am Zug, in dem ich einen Platz reserviert hatte. Ohne Verspätung kam ich gegen halb Vier in Aschaffenburg an. Hotel und Colos-Saal (so hieß der Veranstaltungsort) sind nur etwa fünf Minuten voneinander entfernt – sehr praktisch. Nach einem kurzen Spaziergang und einem kleinen Imbiss ging ich gegen 18.15 Uhr zum Veranstaltungsort. Drinnen war kaum jemand, aber ich hörte ein Lied von Nulltarif, der Vorband des heutigen Abends. Die scheinen also für ihren Auftritt zu Proben. Nebenan ist gleich die Jazzküche, eine Bar bzw. ein Restaurant, in dem ich mich für eine Weile niederlies. Mit der Zeit kamen mehr Leute, gegen 19 Uhr wurde man hineingelassen. So dann auch ich – und mit mir meine Digitalkamera, mit der ich später noch fleißig Bilder knipste. Das war schon mal ein großer Pluspunkt im Vergleich zu Passau, denn da hab ich es gar nicht erst versucht, eine Kamera mit hineinzunehmen. Ich setzte mich in der Nähe der Bühne auf eine Stufe und wartete, der Raum füllte sich allmählich. Auf einer Projektionswand wurde für die kommenden Veranstaltungen im Colos-Saal geworben. Gegen 20 Uhr wurde die dann aber hochgezogen und schon bald standen die Bandmitglieder von Nulltarif auf der Bühne. Wie in Passau haben sie eine ordentliche Show abgeliefert und der Sänger war mit uns sehr zufrieden, denn er meinte, Aschaffenburg sei das beste Publikum.

Nulltarif gaben sich spielfreudig. Eine wirklich gute Performance!

Nulltarif gaben sich spielfreudig. Eine wirklich gute Performance!

Ich habe mir ein Getränk bestellt und erst irgendwo abgestellt. Es begannen die Umbaumaßnahmen auf der Bühne, Uli, ein Crewmitglied, checkte wie immer die Instrumente auf ihre Tauglichkeit. Inzwischen stand ich nicht ganz vorne, aber in der zweiten Reihe. Der Clou: Mein Glas habe ich auf der Bühne abgestellt – so konnte ich während des Konzerts immer wieder einen Schluck trinken und war dadurch länger fit als in Passau. Bevor es losging, schwätze ich mit einem anderen Fan über vergangene Konzerte. Er erzählte mir, dass Marta hier im Colos-Saal vor etwa eineinhalb Jahren von der Bühne gefallen sei, während Sie „Breathing“ gesungen hat (das erwähnt sie übrigens auch auf der Unplugged-DVD des aktuellen Albums). Die ersten lauten Töne erklangen wenig später: Jürgen, Thorsten und Ralph kamen auf die Bühne, Marta zum Schluss und los ging das Konzert. Die Setlist war ähnlich der in Passau, wieder wurden drei oder vier Songs von der Abstimmung auf der Die Happy-Homepage gespielt. So waren Lieder wie eben „Breathing“ (Platz 1 bei der Abstimmung) gut, um Zwischendurch etwas Luft zu holen und einen Schluck zu trinken. Immer wieder wunderschön, der Song.

Gänsehaut bei "Breathing".

Bei „Big Boy“ wurde nach solch ruhigeren Stücken dann um so lauter mitgesungen und geklatscht. Leider wieder nicht mit dabei war „Still Love You“ und „Slow Day“. Was in Passau geklappt hat, passierte auch in Aschaffenburg: Schon zu Beginn kam Marta einmal auf die linke Seite der Bühne – und wieder haben wir uns kurz die Hände geschüttelt! Wieder wiedererkannt. So, und da ich ja meine Digitalkamera mit dabei hatte, habe ich immer wieder Bilder geschossen. Obwohl das Konzert hier eine Stunde früher begann, spielte die Band etwa zwei Stunden, nach „Supersonic Speed“ war Schluss. Schade, denn erstens war es ja erst 11.10 Uhr und zweitens hätte ich es wohl auch noch ein bisschen länger ausgehalten. Dafür war die Stimmung wirklich sehr gut und es gab ausreichend Möglichkeiten zum Springen, Klatschen und Singen. Ich bin sehr froh, dass ich das Konzert besuchen konnte. Es war ähnlich wie in Passau, nur eben besser, Dank Getränk in der Nähe und Digitalkamera zum Bilder schießen. Ein würdiger Abschluss meiner persönlichen Die Happy-Tour 2008.

Ralph ganz nah an den Fans!

Freitag, der 23.10., 15.15 Uhr

Danke, Deutsche Bahn! In Aschaffenburg am Gleis hieß es erst 20, ich korrigiere, 25, bitte entschuldigen Sie, 30, ach was, 40, ich meine natürlich 50 Minuten Verspätung. Das war doof, denn es war ganz schön kalt. Aber was soll’s, für dieses Konzert hat es sich definitiv gelohnt. Jetzt jedenfalls bin ich endlich zu Hause angekommen.

Marta und Thorsten.

Meine Die Happy-Tour 2008

Meine persönliche Die Happy-Tour 2008 begann am 31. Mai in Ulm, wo ich die Band zusammen mit einem guten Freund zum ersten Mal live erleben durfte – ja, erleben ist das richtige Wort dafür. Damals „nur“ in der sechsten oder vielleicht siebten Reihe rockte die Band ihre Heimatstadt dermaßen, dass ich vom einen Tag auf den anderen meine eine Lieblings-Live-Band gefunden hatte. Was für ein Konzert! Danach habe ich geschaut, auf welchen Festivals Die Happy auftreten und wo ich sie noch einmal sehen könnte. Es war der 2. August auf dem Oberfranken Festival in Lichtenfels. Da stand ich dann endlich zum ersten Mal in der ersten Reihe und kann endlich nachvollziehen, was das bedeutet. Sehr schön, wenn auch leider nur eine gute Stunde gespielt wurde. Im August gab es dann eine dicke Überraschung für mich. Ich war beruflich auf der Games Convention in Leipzig und wollte eigentlich am Samstag wieder abreisen, als ich morgens auf der Homepage von Die Happy lese, dass sie als Headliner auf der Games Convention einen Auftritt haben. „Das kann doch kein Zufall sein“, hab’ ich gedacht, konnte einen Tag verlängern und das Konzert besuchen. In der ersten Reihe, versteht sich. Und mit einer Besonderheit: einer Kamera. Damit habe ich das komplette Konzert aufgezeichnet. Auch wenn die Tonqualität miserabel ist, bin ich sehr froh über diese tolle Erinnerung. Danach kam erstmal längere Zeit nichts, aber ich wusste, ich muss die Band einfach nochmal live sehen. Da habe ich mir die Karten für Passau und Aschaffenburg bestellt. Diese Konzerte sind jetzt leider vorbei, aber sie waren schön. Ich bin sehr froh, dass es Die Happy gibt. 2009 wird es bestimmt einen Termin geben, an dem ich Marta, Thorsten, Ralph und Jürgen wiedersehen kann. Im April wollen sie nämlich auf Unplugged-Tour gehen. Ich wünsche allen viel Spaß, die noch ein Konzert vor sich haben, denn ich kann euch versichern: es lohnt sich!

Jürgen, Thorsten, Marta und Ralph (v.l.) bedanken sich nach ihrem knapp zweistündigen Auftritt bei den Fans. Vielen, vielen Dank für dieses geniale Konzert! Ihr habt Aschaffenburg gerockt!

Weitere Bilder vom Konzert gibt es in der Gallerie:

Hals- und Beinbruch,

Felix


Games Convention 2008: Der krönende Abschluss

August 26, 2008

Als sei die Games Convention für sich nicht schon aufregend genug, hatte ich dieses Jahr unglaubliches Glück. Am Samstag lese ich zufällig, dass Die Happy am Sonntag auf der Games Convention ein Konzert spielen (ausgerechnet Die Happy, meine Lieblings-Live-Band!). Ich dachte mir, dass kann doch nicht wahr sein, denn eigentlich war geplant, dass ich am Samstag wieder nach Hause fahre. Mehrere Telefonate später hatte ich eine Rückfahrgelegenheit für den Sonntag, was bedeutet: Ich kann das Konzert doch sehen! Morgens hatte es noch geregnet, aber während des Konzertes war es trocken. Wie beim Oberfranken Festival konnte ich einen Platz in der ersten Reihe ergattern. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, Die Happy erst wieder im Oktober zu sehen, so war das Konzert auf der Games Convention eine tolle Überraschung. Einen besseren Abschluss für die Games Convention kann es nicht geben.

Einige Bilder vom Die Happy-Auftritt finden Sie unter diesen Zeilen:

Bis bald,

Felix


Die Happy beim Oberfranken Festival

August 3, 2008

Gestern war es endlich wieder soweit. Nach dem grandiosen Die Happy-Konzert in Ulm (was für mich das beste Konzert bisher war) habe ich gestern das Oberfranken Festival in Lichtenfels besucht, um dieses geniale Band endlich wieder live zu sehen.

Easy Come Easy Go

Wenig spannend sind meist Hin- und Rückfahrt zum Festival, deshalb halte ich mich kurz. Abfahrt um 16:40 Uhr vom Nürnberger Hauptbahnhof, planmäßige Ankunft um 18 Uhr in Lichtenfels. Dort stelle ich fest, dass kaum etwas los ist. Ich wollte mich auf mein Gehör verlassen und den Weg zum Festival anhand der in der Ferne zu hörenden Musik finden. Tatsächlich bin ich aber planlos durch Lichtenfels gelaufen, bis mir drei Jugendliche den Weg zum Festival beschrieben. Etwa zehn Minuten später war ich am Schützenplatz, lies mir ein Bändchen ums Armgelenk machen und war da – auf dem Oberfranken Festival. Nun hatte ich noch Zeit in Ruhe ein Stück Pizza zu essen und etwas zu trinken, denn laut der Festival-Homepage sollten Die Happy gegen 20 Uhr spielen. Das Gelände war sehr überschaubar und noch lange nicht voll. Für ein Festival waren recht wenige Leute da. Egal, das Wetter war beständig und es hat den ganzen Abend nicht einen Tropfen Regen gegeben. 4Lyn standen auf der Bühne und gegen 19.45 Uhr stellte ich mich vor die Bühne, gleich sollte es losgehen. Denkste! Auf dem Festival gab es zwei Bühnen. Nicht aber, dass auf beiden Bühnen parallel gespielt wurde – NEIN – die Bands wechselten sich ab. So standen dann erst noch Lowtus auf der anderen Bühne, ich wartete vor der anderen. Die wurde allmählich für Die Happy aufgebaut. Nicht um 20 Uhr, sondern erst gegen 21.15 Uhr hatte das Warten ein Ende. Das Geniale: Da ich früh an der Bühne stand und das Festival nicht gerade überlaufen war, stand ich so weit vorne, dass daraus schon bald ein Platz in der ersten Reihe wurde, also ganz vorne! Ja, und dann ging es endlich los, Marta, Thorsten, Ralph und Jürgen kamen auf die Bühne.

No Slow Day

Ich stand vorne rechts, ziemlich genau vor Ralph und hatte hier so eine Aussicht, wie man sie sich nur wünschen kann. So weit vorne stand ich noch nie bei einem Konzert. Ich kam noch mit einem Kollegen ins Gespräch, der meinte, er wäre nur wegen Die Happy beim Oberfranken Festival – richtig so! Naja, nach den ersten ein, zwei Liedern war es dann soweit, dass ich mit gehüpft bin, wie es nur ging. Das hatte leider zur Folge, dass ich schon nach 15 Minuten wieder Durst hatte, aber da musste ich jetzt durch. Es war so toll, ganz vorne zu stehen. Natürlich konnte ich auch Marta gut sehen, Thorsten und Jürgen waren etwas weiter weg. Wenn ich mitsang oder die Hände in der Luft waren, dann hatte ich richtig das Gefühl als würde ich gemeinsam mit der Band einen Song singen. Genial! An die Lieder-Auswahl kann ich mich nur bruchstückchenhaft erinnern, folgende waren dabei: „Easy Come Easy Go“, „New York – Tokyo“, „Wanna Be Your Girl“, „Goodbye“. Meine Highlights waren die aktuelle Single „Still Love You”, „The Ordinary Song” und „Supersonic Speed“. „Slow Day” war leider nicht dabei . Die Band hat nur etwa 75 Minuten gespielt, weil dann EL*KE auf der anderen Bühne dran waren. Nach dem Auftritt habe ich mir was zu trinken und ein Die Happy-Poster gekauft und schlenderte zurück zum Bahnhof, um nach Hause zu fahren. Um 1 Uhr war ich endlich angekommen.

Fazit

Ich hatte erst so meine Bedenken, ob dieser Abend so richtig Spaß machen wird. Wenig Festival-Besucher und die Verschiebung im Zeitplan waren jedenfalls nicht die besten Vorboten. Ich sag mal so: Die Happy haben jeden Zweifel weggrockt! Nach ein paar Minuten ging es mal wieder nur ab und mein Platz in der ersten Reihe war einfach genial. Man hatte das Gefühl, dass Thosten und Marta jeden einzelnen wahrnehmen. Wirklich schade war, dass sie nur gut eine Stunde gespielt haben. Trotzdem: Die Happy bleibt für mich aktuell die beste Live-Band!

Einen schönen Sonntag wünscht

Felix